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recht_so
recht_so, Sonstiges
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 21367
Erfahrung:  Rechtsanwalt
42903605
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recht_so ist jetzt online.

Sehr geehrte/r Rechtsanw ltin/anwalt, ich habe an Heilig Abend

Kundenfrage

Sehr geehrte/r Rechtsanwältin/anwalt, ich habe an Heilig Abend 2010 morgens um 5.30 Uhr einen Verkehrsunfall verursacht. Ich bin, bei Glatteis und schneebedeckter Fahrbahn, auf zwei parkende Fahrzeuge aufgefahren und habe diese beschädigt. Darauf hin habe ich ca. 15 min gewartet. Alle umliegenden Fenster waren weiterhin dunkel. Ich wollte an Heilig Abend so früh keine Unbeteiligten wecken. Da ich diese Fahrzeuge keinem Haus zuordnen konnte, habe ich die in meinem Auto befindlichen Personen nach Hause gefahren. Gegen 9.45 bin ich wieder zu der Unfallstelle gefahren und habe an die Fensterscheiben der Autos meine Telefonnummer geheftet. Nach weiteren 30 min habe ich begonnen an den Nachbarstüren zu klingen. So habe ich die Eigentümer der geschädigten Fahrzeuge ermittelt. Leider hat einer der Geschädigten bereits Anzeige erstattet. Dieser Geschädigte wollte sofort die Anzeige zurück ziehen. Dies war aber nicht mehr möglich. Gegen 12 Uhr habe ich dann die verantwortliche Polizeidienststelle angerufen und mich als Unfallverursacher gemeldet. Gegen 13.30 kam dann eine Streife, welche alle persönlichen Daten von mir notiert haben. Heute habe ich einen Strafbefehl über 30 Tagessätze a 100,--€ und 8 Monate Führerscheinentzug erhalten. In diesem Strafbefehl wird mir unterstellt, ich hätte mich erst um 13.40 bei der Polizei gemeldet. Beide Geschädigten haben mir damals versichert, für mich auszusagen. Ist diese Strafe angemessen? Was kann ich gegen diesem Urteil unternehmen? Was passiert in einer sogenannten Hauptverhandlung?<br />Ich bin bisher noch nie mit dem Gesetz in Konflikt geraden ausser falsch Parken oder dergleichen. 
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Verkehrsrecht
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 6 Jahren.
DIESE ANTWORT IST GESPERRT!
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Experte:  recht_so hat geantwortet vor 6 Jahren.
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Experte:  recht_so hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Mit welchen Strafen muss ich dann ev. rechnen? Nach welchem Paragrafen werde ich dann wohl verurteilt. Muss ich mit einem Führerscheinentzug rechnen? Werde ich als Beamter (Lehrer) dann nochmals verurteilt?
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 6 Jahren.
Vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Die Strafe ist mit dem Strafbefehl ja bereits festgesetzt worden. Sie richtet sich nach § 142 StGB (Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort). Der Strafrahmen des § 142 StGB sieht Freiheitssrafe oder Geldstrafe vor. Zugleich mit der Geldstrafe ist die Entziehung der Fahrerlaubnis ausgesprochen worden.

Den Strafbefehl sollten Sie allerdings - aus den bereits dargelegten Gründen - nicht hinnehmen, sondern Einspruch gegen diesen innerhalb von 14 Tagen seit Zugang bei Ihnen einlegen. Geschieht das nicht rechtzeitig, steht der Strafbefehl einem rechtskräftigen Urteil gleich.

Bei Beamten kann eine strafrechtliche Verurteilung darüber hianus auch disziplinarrechtliche Kosequenzen zur Folge haben. Hier sind abgestufte Sanktionen denkbar, die von Verweis und Geldbuße bis hin zu dienstrechtlicher Zurückstufung oder Kürzung der Bezüge reichen können. Zudem erfolgt ein Eintrag in das Bundeszentralregister. Auch aus diesen Gründen sollten Sie sich unbedingt gegen den Strafbefehl zur Wehr setzen und unverzüglich einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen beauftragen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  recht_so hat geantwortet vor 6 Jahren.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich um Akzeptierung der Rechtsauskunft bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 6 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Beste Grüße
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)
Experte:  recht_so hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Rechtsanwälten ist die Erbringung kostenloser Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet. Der zur Beurteilung gestellte Sachverhalt ist mit einem für Sie günstigen Ergebnis rechtlich maximal ausgeschöpft.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
(postulationsfähig bei sämtlichen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten)

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