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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 16556
Erfahrung:  18 Jahre Anwaltserfahrung
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verkehrsrecht hier ein
ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Ich wurde mit 0,41 Promille im Blut und akutem Marihuanakonsum

Kundenfrage

Ich wurde mit 0,41 Promille im Blut und akutem Marihuanakonsum auf dem Mofa von der Polizei mitgenommen. Das war am 19.08.2010. Sie nahmen mich mit auf die Polizeiwache, nachdem der Alkoholschnelltest positiv war. Dort machten sie mit mir einige Tests: Urintest, Speicheltest und Bluttest. Ich habe keine Aussage dazu gemacht.
Meinen Führerschein, den ich erst 4 Tage zuvor, am 15.08.10, bekommen habe, wurde mir vorübergehend entzogen.
Vor etwa 2 Wochen haben sie mich per Brief aufgefordert einen Äußerungsbogen auszufüllen und zurückzuschicken. Ich habe nur die nötigsten Angaben angegeben und keine Äußerungen gemacht. Ausserdem habe ich angekreuzt, dass ich die Tat zugeben und der Einstellung des Verfahrens gegen Geldbusse einverstanden wäre.
Gestern, den 10.12.10 habe ich erneut Post vom Polizeipräsidium bekommen wodrin steht: "Vorladung
in der Ermittlungssache wegen Straftat nach dem Betäubungsmittelgesetz mit Cannabis und Zubereitungen am 19.08.10 ist ihre Vernehmung al Beschuldigter erfordelich.
Sie werden daher gebeten, ... vorzusprechen".

Meine Frage ist: Muss ich zu der Vorladung bei der Polizei?
Und was wäre besser, mich jetzt schon dazu zu äussern oder warten bis ein gerichtliches Verfahren kommt?

Ich bitte um Antwort. Danke XXXXX XXXXX
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Verkehrsrecht
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Sie haben als Beschuldigter das verfassungsmäßig garantiete Recht zu schweigen.

Das bedeutet, dass Sie einer Ladung der Polizei nicht folgen müssen. Sie brauchrn dort nicht zu erscheinen .

Es ist lediglich erforderlich, dass Sie dort, falls noch nicht bekannt, Ihre Personalien angeben.

Sie können bereist im Ermittlungsverfahren das Geständnis ablegen, können sich aber auch einen Verteidiger nehmen, der erst einmal Akteneinsicht nehmen kann und Ihnen dann rät, wie Sie sich verhalten sollen.

Denn ein Geständnis hat natürlich für sich, dass es strafmildernd wirkt.




Sollte Ihre Frage hiermit beantwortet sein , bitte ich um Akzeptierung meiner Antwort. Erst mit Ihrer Akzeptierung wird die von Ihnen geleistete Anzahlung zum Zwecke des Ausgleichs der hier entstandenen Gebühren verwendet.

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Wegen etwaiger Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung . Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf folgendes hinweisen : Bitte beachten Sie, dass bereits geringfügige Änderungen des geschilderten Sachverhaltes zu anderen rechtlichen Ergebnissen führen können. Stellen Sie Ihre Frage daher möglichst präzise.

Der hier erteilte Rat kann eine ausführliche anwaltliche Beratung nebst Prüfung aller Unterlagen nicht ersetzen. Ihnen soll lediglich eine erste juristische Orientierung gegeben werden.

Über eine positive Bewertung und eine rasche Akzeptierung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.


Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin



Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank
Experte:  ClaudiaMarieSchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen Gerne beantworte ich Ihnen diese.


Mit freundlichen Grüßen


Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin

Wenn Ihre Frage beantwortet ist bitte ich um Akzeptierung

Vielen Dank

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