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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verkehrsrecht
Zufriedene Kunden: 26191
Erfahrung:  Tätigkeit für ein großes Unternehmen
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag, kann man mir den F hrerschein abholen wegen des

Kundenfrage

Guten Tag,

kann man mir den Führerschein abholen wegen des Verdachtes der Gefährdung der Straßenverkehrsordnung?

MFG
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Verkehrsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die von Ihnen angesprochene vorläufige Einziehung der Fahrerlaubnis richtet sich nach § 111a StPO (=Beschlagnahme).

Dies ist gerechtfertigt, wenn dringende Gründe die Annahme rechtfertigen, dass in einer Hauptsachentscheidung die Voraussetzungen des § 69 StGB vorliegen und deshalb die Fahrerlaubnis entzogen werden wird.

Dies bedeutet, dass mit einer fast an Gewissheit grenzenden Wahrscheinlichkeit von einer späteren Fahrerlaubnisentziehung ausgegangen werden muss (vgl. Hentschel, Trunkenheit, Fahrerlaubnisentziehung, Fahrverbot, 8. Aufl. 2000, Rn. 849).

 

Fraglich, ob mit einer Entziehung der Fahrerlaubnis in Ihrem Fall ausgegangen werdn kann.

 

Aus Ihrer Sachverhaltsschilderung entnehme ich, dass Ihnen § 142 StGB zum Vorwurf gemacht wird, also ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort beziehungsweise fahrlässige Köperverletzung nach § 222 StGB. Diese beiden Delikte haben als Nebenfolge ein Fahrverbot, beziehungsweis die Entziehung der Fahrerlaubnis, so dass die Beschlagnahme gerechtfertigt sein könnte.

 

 

 

Auch wenn sich für SIe der Sachverhalt eindeutig darstellt, so sehen Sie aufgrund der Beschlagnahme, dass die Polizei von einem dringenden Tatverdacht ausgeht.

 

Sie sollten daher unverzüglich einen Rechtsanwalt konsultieren, der für Sie Akteneinsicht nimmt und zusammen mit Ihnen die Zeugenaussagen sichtet. Erst nach der erfolgten Akteneinsicht sollten Sie sich, zusammen mit Ihrem Rechtsanwalt zur Sache einlassen. Eine vorherige Aussage wäre gefählich, da Sie nicht sicher sein können, ob nicht doch ein Zeuge vorhanden war und Sie sich mit einer Aussagen ins Blaue unnötig in eine schlechte Position begeben.

 

Zusammen mit der Einlassung kann der Anwalt dann die Herausgabe des beschlagnahmten Führerscheins verlangen, da ein dringender Tatverdacht dann wohl widerlegt sein dürfte.

 

Mir ist bewusst, dass mein Vorschlag sehr umständlich klingt und für Sie die Angelegenheit (verständlicherweise) eindeutig ist. Ich rate dennoch zu dieser vorsichtigen Vorgehensweise, da tatsächlich Ihr Führerschein und eine Bestrafung wegen der beiden von mir genannten Delikte im Raum steht.

 

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren.


Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

 

 

Falls Sie Rückfragen haben stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Ich bin auch gerne bereit, Ihnen in anderen Angelegenheiten zur Seite zu stehen.

 

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt



Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.
Ich habe das Kind nicht verletzt, es soll ein beinahe unfall gewesen sein, ich weiß wirklich nichts von diesem Tatvorwurf
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Sofern Sie das Kind nicht verletzt haben, scheidet eine fahrlässige Körperverletzung aus.

Ungeachtet dessen, können Sie den wahren Tatvorwurf nur im Wege der Akteneinsicht klären und dann zielgerichtet entkräften. Die Tatsache, dass man Ihrern Führerschein beschlagnahmt hat, spricht allein dafür, dass die Sache ernst ist.

Machen Sie bitten ohne Anwalt keine Angaben zur Sache.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wurde Ihre Frage beantwortet, wenn ja, so bitte ich Sie meine Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

bitte teilen Sie mir mit, was einer Akzeptierung entgegensteht.


Mit freundlichen Grüßen



Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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