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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 6382
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Nachdem ich technische Probleme mit dem Auto bekam

Diese Antwort wurde bewertet:

Nachdem ich technische Probleme mit dem Auto bekam (CI-Rechner defekt: Navigationssystem, Freisprechanlage und Multifunktionslenkrad funktionieren nicht mehr) und in der BMW-Werkstatt war, musste ich feststellen, dass das Navigationssystem (Multifunktionslenkrad und Freisprecheinrichtung) nachgerüstet wurde. Auf Nachfrage erhielt ich von Ihnen die Antwort, dass die Ausstattung (Navigationssystem, Multifunktionslenkrad und Freisprecheinrichtung) ab Werk so vorhanden war. Nach meiner Recherche beim Autohändler, bei dem Sie das Auto gekauft haben, habe ich nun erfahren, dass das Navigationssystem, Multifunktionslenkrad und Freisprecheinrichtung nachgerüstet wurden und Sie das Auto so erwarben.
In der Ausschreibung und beim Verkauf wurde die Nachrüstung der oben genannten Ausstattung nicht erwähnt. Wenn ich aber gewusst hätte, dass die komplette Ausstattung am Auto nachgerüstet wurde, hätte ich das Auto zu diesem Preis nicht gekauft.
Aufgrund der Nachbesserung (nachträglicher Einbau des Navigationssystems, Multifunktionslenkrads und der Freisprechanalage) sind für mich Nachteile entstanden. Das BMW-Autohaus teilte mir mit, dass bei einer Originalausführung ein solcher Fehler unwahrscheinlich ist und die nun anstehende Reparatur 1.500 EURO beträgt, um einen neuen CI-Rechner einzubauen.
Ich verlange daher, dass Sie die Reparaturkosten übernehmen, da mir beim Kauf die tatsächliche Beschaffenheit des Autos vorenthalten wurde.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Können Sie mir bitte mitteilen, wie Ihre konkrete Rechtsfrage lautet und den zugrunde liegenden Sachverhalt noch etwas ausführen.

Ich gehe davon aus, dass die oben genannten Zeilen ein Auszug aus einem Schreiben an den Verkäufer des Fahrzeugs sind (Privatkauf)?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Guten Tag, danke für Ihre Antwort. Oben war ein Versehen. Sie liegen richtig, es ist der Brief, den ich an die Vorbesitzerin verfasst habe.
Ich hatte im April diesen Jahres ein BMW X1 Sdrive 16d privat gekauft. Im August fiel die oben erwähnte Ausstattung komplett aus.
Nachdem ich technische Probleme mit dem Auto bekam (CI-Rechner defekt: Navigationssystem, Freisprechanlage und Multifunktionslenkrad funktionieren nicht mehr) und in der BMW-Werkstatt war, musste ich feststellen, dass das Navigationssystem (Multifunktionslenkrad und Freisprecheinrichtung) nachgerüstet wurde. Auf Nachfrage erhielt ich von der Vorbesitzerin die Antwort, dass die Ausstattung (Navigationssystem, Multifunktionslenkrad und Freisprecheinrichtung) ab Werk so vorhanden war. Nach meiner Recherche beim Autohändler, bei dem sie das Auto gekauft hatte, habe ich nun erfahren, dass das Navigationssystem, Multifunktionslenkrad und Freisprecheinrichtung nachgerüstet wurden und sie das Auto so erwarb.
In der Ausschreibung und beim Verkauf wurde die Nachrüstung der oben genannten Ausstattung nicht erwähnt. Wenn ich aber gewusst hätte, dass die komplette Ausstattung am Auto nachgerüstet wurde, hätte ich das Auto zu diesem Preis nicht gekauft.
Aufgrund der Nachbesserung (nachträglicher Einbau des Navigationssystems, Multifunktionslenkrads und der Freisprechanalage) sind für mich Nachteile entstanden. Das BMW-Autohaus teilte mir mit, dass bei einer Originalausführung ein solcher Fehler unwahrscheinlich ist und die nun anstehende Reparatur 1.500 EURO beträgt, um einen neuen CI-Rechner einzubauen.
Ich verlange daher, dass die Vorbesitzerin die Reparaturkosten übernimmt, da mir beim Kauf die tatsächliche Beschaffenheit des Autos vorenthalten wurde.
Sie wusste es vielleicht nicht, aber ich stecke jetzt in diesem Dilemma und bin der Meinung, dass sie auch dafür aufkommen müsste. Nachdem sie den Brief mit der Aufforderung, die Reparaturkosten zu übernehmen, da nach §123 BGB meines Erachtens eine Täuschung vorliegt, hat sie einen Anwalt eingeschaltet und um Fristverlängerung bis zum 15.12.2018 gebeten, um den Sachverhalt zu prüfen.
Was kann ich in diesem Fall tun und wer ist hier im Recht? Was sind die nächsten Schritte?

Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen ***

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Aufgrund der wahrheitswidrigen Angabe der Verkäuferin ist, wenn diese Kenntnis von den tatsächlichen Umständen hatte, neben der einer Arglist auch ein Betrug nach § 263 StGB anzunehmen.

Dieser Betrug kann durch eine Strafanzeige ggü. den Strafbehörden angezeigt werden. Dies können Sie der Verkäuferin auch noch mitteilen.

Weiter haben Sie einen Anspruch auf Minderung und Schadensersatz (wenn Sie nicht vom Kaufvertrag zurücktreten wollen) nach dem § 437 BGB.

Das Kfz hat einen Sachmangel (§ 434 BGB) den Sie nicht akzeptieren müssen. Dieser Mangel kann auch nicht beseitigt werden, sodass Sie mit Ihrem Minderungsanspruch durchdringen werden.

Als nächstes wäre die Stellungnahme des gegnerischen Rechtsanwalts abzuwarten.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Herr Traub Danke für Ihre Antwort. Ich melde mich wieder, sobald ich eine Stellungnahme des gegnerischen Anwalts erhalten habe.

Mit freundlichen Grüßen,

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.

Sehr geehrter Herr Dr. Traub, leider habe ich keinen Brief vom gegnerischen Anwalt mehr erhalten. Daraufhin habe ich diesen Brief verfasst: Sehr geehrte Frau XXX, bis heute habe ich keine Stellungnahme von Ihnen erhalten trotz der genannten Frist vom 15.12.2017. Inzwischen war ich bei der BMW-Werkstatt und ließ mir einen Kostenvoranschlag für die Reparatur geben, den ich diesem Schreiben beigefügt habe. Ich werde diesen Sachmangel (§ 434 BGB) nicht akzeptieren und fordere Frau XXX hiermit auf, den Betrag bis zum 08.01.2018 zu überweisen. Im Nachgang schicke ich Ihnen selbstverständlich die exakte Rechnung. Weiterhin habe ich einen Anspruch auf Minderung und Schadensersatz (wenn ich nicht vom Kaufvertrag zurücktreten will) nach dem § 437 BGB. Die Frist ist verstrichen und nun muss ich reagieren. Sehen Sie das auch so? Mit freundlichen Grüßen, *****

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ja, Sie können das benannte Schreiben so versenden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.

Sehr geehrter Herr Dr. Traub,

beigefügt sende ich Ihnen das Schreiben des gegnerischen Anwalts. Ich habe den Brief abfotografiert und Ihnen als jpeg-Datei angehängt.

Ich hoffe, Sie können den Brief gut lesen. Wie soll ich weiterhin verfahren?

Mit freundlichen Grüßen, ***