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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 6083
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich habe im März 2017 einen Wagen bei der Firma Sixt

Beantwortete Frage:

Ich habe im März 2017 einen Wagen bei der Firma Sixt Neuwagen bestellt. Ursprünglich war von einer Lieferzeit bis zu 16 Wochen die Rede. Diese Nachricht erhielt ich per Mail. Schriftlich per Post wurde dann Oktober 2017 als voraussichtlicher Liefertermin genannt. Als das Fahrzeug auch im Oktober nicht geliefert wurde, habe ich den Vertrag mit Sixt Neuwagen schriftlich widerrufen. In der nächsten Woche bekomme ich ein Fahrzeug eines Toyota-Autohauses vor Ort. Sixt Neuwagen teilte mir nun telefonisch mit, dass ich 3000 Euro an sie zu zahlen hätte, sollte ich das Fahrzeug nicht nehmen. Ist das rechtens? Muss ich tatsächlich den Betrag zahlen? Mir ist schließlich auch ein Schaden entstanden!
Gepostet: vor 30 Tagen.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 30 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Prinzipiell ist einmal der zwischen Ihnen un dem Autohaus geschlossene Vertrag nebst AGB maßgeblich.

Durch Angabe des Verkäufers von einer Lieferzeit von ca. 16 Wochen gab dieser ein verbindliches Lieferdatum vor. Dies konnte nicht eingehalten werden.

Als neues Datum wurde der Oktober benannt. Auch dies konnte nicht eingehalten werden.

Bei erheblicher Lieferverzögerung eines Kfz wird seitens der Rechtsprechung ein Rücktrittsrecht des Kfz-Erwerbers zugestanden. Dieser solle nämlich planbar mit dem erworbenen Kfz rechnen können und nicht länger Zeit auf sein gekauftes Kfz warten müssen.

Ein generelles Schadenseratzverlangen des Autoverkäufers scheidet aus, da es hierfür keine gesetzliche Rechtsgrundlage gibt (Verschulden liegt beim Veräufer).

Fordern Sie daher den Händler schriftlich auf mitzuteilen, auf welcher Grundlage die Summe in Höhe von € 3.000,00 erhoben wird.

Gleichlaufend können Sie die Aufrechnung nach § 388 BGB erklären und Ihren Schaden und Ihre Kosten möglicherweise bestehenden Ansprüchen der Gegenseite entgegenhalten.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.