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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 5867
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Vielen für Ihr Angebot zum Gespräch, ich würde Ihnen über

Beantwortete Frage:

Vielen Dank ***** ***** Angebot zum Gespräch, ich würde Ihnen über die Startseite des Portals im Laufe der nächsten Stunde/n eine Frage zum Thema Vertragsrecht stellen wollen und habe mich über diesen link nur kurz über den Ablauf Informiert; haben Sie Dank, und bis gleich
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Es geht um einen Vertrag den ich online mit einer Makler(ähnlichen) Firma über die Bereitstellung von Betreeuungsdienstleistungen im Zusammenhang mit einer Zwangsversteigerung abgeschlossen habe. Diesen habe ich allerdings unter einer Falschen Annahme getätigt. Ausserdem habe ich explizit auf mein Widerufsrecht verzichtet, damit die Firma direkt für mich tätig würde, andernfalls hätten Sie erst nach ablauf der 14-tägigen Widerufsfrist mit der Betreeung angefangen... Der Vetragsabschluss war gestern. Ich möchte von diesem Vertrag heute, nach neuestem Kenntnisstand jedoch zurücktreten
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte haben Sie ein wenig Geduld, während ich mich mit Ihrer Fragestellung befasse.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Prinzipiell einmal gilt der Grundsatz, dass geschlossene Verträge zu erfüllen sind (sofern kein ausdrückliches Rücktrittsrecht im Vertrag vereinbart wurde).

Eine Lösung vom Vertrag ist daher nur bei Pflichtverletzung einer Vertragspartei im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen möglich.

Wird der Vertrag über das Internet geschlossen, steht Ihnen als Verbraucher nach den §§ 355 ff. BGB ein Widerrufsrecht zu.

Dieses kann, wie von Ihnen angeführt, durch sofortige Ausführung der Vertragsleistung erlöschen.

Der Gesetzgeber sieht jedoch die Lösung von einem geschlossenen Vertrag in Form einer Anfechtung nach den §§ 119 ff. BGB vor, wenn ein Vertragsschluss u. a. unter der Annahme irrtümlicher Vertragskonditionen geschlossen wurde. Durch wirksame Anfechtung erlischt ein geschlossener Vertrag rückwirkend, vgl. § 142 BGB.

Die Erklärung einer Anfechtung sollte schriftlich und nachweislich erfolgen (beispielsweise vorab per E-Mail und sodann per Einwurf-Einschreiben).

Hernach kann auch eine Zahlung der geschuldeten bzw. eingeforderten Vertragsleistung verweigert werden.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrtere Herr Dr. Traub,ich möchte an dieser Stelle die Sachlage noch einmal konkretisieren:Es geht um einen Vertrag den ich online mit der Makler(ähnlichen) Firma 'ZV-Max' (https://zv-max.de/) über die Bereitstellung von Betreeuungsdienstleistungen im Zusammenhang mit einer Zwangsversteigerung abgeschlossen habe. Ich bin an diese Firma wegen eines Inserats beim Portal 'Immobilienscout 24' herangetreten, in der festen Annahme, diese Firma solle im Auftrag des Verkäufers im Vorfeld einer anstehenden Zwangsversteigerung einen meistbietenden Käufer finden, der die Immobilie vor der eigentlichen Versteigerung freihändig erwirbt.Unter dieser falschen Annahme habe ich mit dieser Firma einen Vertrag geschlossen der über eine Gebotsabgabe bindend wird. Die AGB dazu finden Sie im Anhang:- Die wesentlichen Punkte sind hierfür, dass bei Vertragsabschluß eine Grundgebühr von 2% des Verkehrswertes der Immobile fällig wird (in diesem Fall ca. 7000 €, die entsprechende Rechnung finden Sie ebenfalls im Anhang)
- Das es ein 14-tägiges Widerufsrecht gibt, welches erlischt wenn die Firma mit der Ausführung des Auftrages beginnt, nachdem der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Ausführung des Auftrags vor
Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und er seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch diese Zustimmung zum Beginn der Ausführung des Vertrags sein Widerrufsrecht verliert.Im telefonischen Vertragsgepräch mit gleichzeitigem Online-Kontakt habe ich explizit auf diese auf mein Widerufsrecht verzichtet.Der Vetragsabschluss war gestern.Ich möchte von diesem Vertrag heute, nach neuestem Kenntnisstand jedoch zurücktreten. Die Firma wurde weder vom Verkäufer beauftragt Kunden zu finden, noch hat sie das alleinige Verhandlungsrecht im Vorfeld des Zwangsversteigerungsverfahrens. Das bedeuted, dass jeder Dritte an den Eigentümer herantreten und Kaufen kann. Die bezahlte Grundgebühr würde dann auf ein anderes Versteigerungsverfahren angerechnet werden müssen, oder verfiele. Dieses Risiko erscheint mir sehr hoch und war mir bei Vertragsabschluß nicht bewußt und ist meines Erachtens nach auch nicht so aus den AGB zu entnehmen.Meine Frage lautet nun, gibt es eine Möglichkeit von diesem Vertrag zurücktzutreten bzw. ihn zu Widerufen, trotz explizitem Verzicht auf das Widerufsrecht?Vielen Dank ***** ***** für Ihre Expertise.Freundliche Grüße,
Dennis Gehring
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

gerne will ich Ihnen auch noch den ergänzten Sachverhalt sowie die übersandten Vertragsunterlagen bei meiner rechtlichen Beurteilung berücksichtigen.

Aufgrund der hiermit verbundenen erheblich erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.

Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.

Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

vielen Dank.

Ich habe mir sowohl die Teilnahmebedingungen als auch die Rechnung angesehen.

Aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung haben Sie irrtümlich den Vertrag mit dem Makler geschlossen.

Somit steht Ihnen die Möglichkeit der Anfechtung nach §§ 119 Abs. 1 BGB offen.

Die Anfechtung ist schriftlich und unverzüglich (nach bemerken des Irrtums) zu erklären.

Der Zugang der Anfechtung muss von Ihnen nachgewiesen werden können.

Die Anfechtungsmöglichkeit besteht unabhängig vom Widerruf etc.

Allerdings schuldet der Anfechtende Schadensersatz ggü. dem, der auf den Bestand des Vertrages vertraut hat, vgl. § 122 BGB.

Die Schadenshöhe besteht vor allem in den tatsächlich angefallenen Kosten. Hierüber hat die Gegenseite jedoch Nachweis zu führen.

Der Schadensersatz dürfte weit unter dem geschuldeten Honorar liegen.

Wenn Sie sich somit vom vorgenannte Vertrag lösen möchten, hätte dies über die Erklärung einer Anfechtung zu erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-