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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26884
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag Verbraucherrecht Team, ich habe über ein Handy

Beantwortete Frage:

Guten Tag Verbraucherrecht Team,
ich habe über***@******.*** ein Handy bestellt und als Vorkasse bezahlt. Da die Lieferung sich immer wieder verzögerte, habe ich innerhalb der Widerrufsfrist den Vertrag widerrufen. Meine Geld habe ich aber bis heute nicht erhalten, obwohl im Widerrufsvertrag steht, dass dies innerhalb 14 Tagen geschieht. Ich habe mich schon mehrmals an smarterphonstore schriftlich gewandt, bekomme auch Antworten, werde aber immer vertröstet mit geschäftlichen Angelegenheiten die noch zu klären wären. Wie soll ich mich da künftig verhalten?
Vielen Dank
M. Class
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Wenn Sie den Vertrag widerufen haben, dann hat dies zur Folge dass das Vertragsverhältnis von Anfang an unwirksam wird und Sie nach § 812 I BGB (ungerechtfertigte Bereicherung) einen Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises haben.

Wenn eine Zahlungsfrist bereits erfolglos verstrichen ist und die Gegenseite nur mit Ausflüchten antwortet, dann wäre der nächste Schritt die Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens gegen die Firma.

Ein solches Mahnverfahren können Sie sehr leicht selbst einleiten über die Internetseite www.online-Mahnantrag.de

Die Seite ist mit guten Hilfestellungen versehen, so dass Sie den Mahnbescheidsantrag leicht ausfüllen können.

Den Mahnbescheidsantrag drucken Sie dann aus, unterzeichnen ihn und senden ihn an das im Bescheid genannte Gericht.
Das Mahngericht wird dann den Mahnbescheid erlassen.
Danach werden Sie Post vom Mahngericht erhalten mit einem Vordruck für den Vollstreckungsbescheid. Füllen Sie diesen aus unterzeichnen Sie diesen und senden Sie diesen wieder an das Mahngericht zurück.

Das Mahngericht wird dann einen Vollstreckungsbescheid erlassen.

Zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides wird dieser rechtskräftig und Sie können einen Gerichtsvollzieher mit der Eintreibung des Kaufpreises beauftragen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.