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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 22596
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Am 01.11.2014 wurde meine Lebensversicherung fällig. An

Kundenfrage

am 01.11.2014 wurde meine Lebensversicherung fällig.

An freien Bewertungsreserven wurden mir 1.559,01 EUR ausgezahlt. Lt meinen
Lebensversicherer - ZURICH - wurden mir Stand: 01.01.2013 10.785,94 EUR, Stand
01.05.2013 EUR 11.200,14 und Stand 01.11.2013 7.869,32 EUR schriftlich mitgeteilt.

Am 28.10.2014 war ich in der Kirchenallee 22 in 20099 Hamburg zur persönlichen
Beratung. Mit wurde folgendes mitgeteilt:

Mit Wirkung v. 31.12.2017 verjähren die freien Bewertungsreserven in der Lebensversicherung nach dem ab 07.08.2014 neuen
Lebensversicherungsreformgesetz. Habe ich überhaupt noch eine Chance auf eine
erhöhte Auszahlung der freien Bewertungsreserve für meinen bereits zum 01.11.2014 abgerechneten Vertrag. Wenn ja; was muss ich unternehmen bis zum 31.12.2017. Für eine Antwort danke ***** ***** recht herzlich.

Mit freundlichen Grüßen ***

Gepostet: vor 18 Tagen.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 18 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ihr Anspruch auf Auszahlung höherer Bewertungsreserven unterliegt der 3-jährigen gesetzlichen Regelverjährung aus § 195 BGB, wobei der Lauf der Frist am Ende desjenigen Jahres beginnt, in welchem der Anspruch entstanden ist (§ 199 BGB).

Da Ihr Vertrag in 2014 abgerechnet wurde, tritt in der Tat am 31.12.2017 Verjährung ein!

Gehen Sie nun wie folgt vor: Fordern Sie die Versicherung schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) letztmalig auf, die höheren Bewertungsreserven an Sie auszuzahlen.

Setzen Sie ihr hierzu in dem Schreiben eine letzte Frist von maximal 14 Tagen ab Briefdatum, und kündigen Sie zugleich an, dass Sie nach fruchtlosem Ablauf der gesetzten Frist Ihren Anspruch auf dem Rechtswege durchsetzen werden.

Verbinden Sie dies mit dem weiteren Hinweis, dass die dadurch bedingten Rechtsverfolgungskosten - Einschaltung eines Rechtsanwaltes - der Versicherung zur Last fallen werden.

Nach Ablauf der Frist befindet sich die Versicherung in Verzug, so dass die dann anfallenden Rechtsverfolgungskosten (Einschaltung eines Anwalts) als Verzugsschaden von ihr zu tragen sein werden.

Sie können sodann auf Kosten der Versicherung einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihres Anspruchs beauftragen.

Der Anwalt wird diese zunächst außergerichtlich und schriftsätzlich auf Zahlung in Anspruch nehmen. Leistet diese der Aufforderung dann noch immer nicht Folge, wird der Anwalt einen gerichtlichen Mahnbescheid erwirken oder Klage führen. Die Kosten eines solchen Rechtsstreites würde die Versicherung ebenfalls übernehmen müssen.

Sowohl die Klageerhebung als auch die Zustellung des gerichtlichen Mahnbescheides würden zudem den Lauf der Verjährungsfrist hemmen!

Klicken Sie abschließend oben auf die Sterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfragen haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber Justanswer meine Vergütung für die erbrachte anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 18 Tagen.

Sind denn nun noch Fragen offen geblieben?

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 16 Tagen.

Haben Sie denn nun noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen ("Dem Experten antworten")!

Geben Sie bitte andernfalls Ihre Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung ab. Ihre Frage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt