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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26896
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Beim Kauf eines Jahreswagens (KFZ) habe ich einen

Beantwortete Frage:

Beim Kauf eines Jahreswagens (KFZ) habe ich einen Kaufvertrag vom Händler erhalten, in dem folgende Stelle in Bezug auf Vorschäden enthalten ist:
"Art und Umfang von Vorschädel lt. Vorbesitzer."
Anschließend eine leere Zeile. Dies deutet für mich auf den Status "Unfallfrei" hin.
Allerdings wird im Kaufvertrag auf eine Zusatzvereinbarung verwiesen, die fester Bestandteil des Kaufvertrages sind.
In dieser Zusatzvereinbarung befindet sich folgender Passus:
"Instandsetzungen bzw. Lackierungen oder Smart-Repair können und sind von uns und durch den Vorbesitzer durchgeführt worden, deshalb ist dieses Fahrzeug nicht unfallfrei. Grundsätzlich sind alle Schäden, die durch äußere Einwirkung am Fahrzeug entstanden sind, Unfallschäden unmittelbar von außen her plötzlich mit mechanischer Gewalt einwirkende Ereignisse."
Meine eigentliche Frage nun:
Kann ich das Fahrzeug später als Privatperson noch als "Unfallfrei" verkaufen? Laut Händler "wäre das kein Problem, die Zusatzvereinbarung gelte eher für andere Händler".
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Klausel bedeutet, dass der Vorbesitzer keinerlei Mängel angegeben hat und dem Händler selbst kein Schaden bekannt ist. Wäre das Fahrzeug ein Unfallfahrzeug dann hätte man Ihnen den Schaden konkret mitteilen müssen.

Diese Zusatzklausel ist meiner Ansicht nach nur eine Allgemeinklausel. Solange Ihnen kein konkreter Schaden genannt worden ist können und müssen Sie nicht davon ausgehen, dass es sich um einen Unfallwagen handelt.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Hallo Herr Schiessl,vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.In Hinblick auf eine potentielle Klage eines späteren Käufers, sofern ich diesem das Fahrzeug als "Unfallfrei" verkaufe: Würden Sie den Kaufvertrag mit diesem Passus als ausreichende Absicherung meinerseits betrachten?Damit meine ich, dass ich darauf verweisen kann, dass mir das Fahrzeug ohne Vorschäden verkauft wurde und die Klage also an das Autohaus weitergereicht werden kann.Vielen Dank ***** *****Lars Breilmann
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

"Art und Umfang von Vorschäden lt. Vorbesitzer." deckt ab, dass der Vorbesitzer keinen Unfall verursacht hatte.

Denkbar wäre es jedoch, dass beim Händler ein Unfall erfolgt ist. Das hätte Ihnen der Händler aber ungefragt mitteilen müssen. Wenn Sie ganz auf "Nummer sicher" gehen wollen, dann lassen Sie sich vom Händler bestätigen dass das Fahrzeug in seinem Besitz keinen Unfall erlitten hatte.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.