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RARobertWeber, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 3263
Erfahrung:  Zweites juristisches Staatsexamen
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Guten Tag, ich hatte mit einem Carsharing Fahrzeug einen

Kundenfrage

Guten Tag, ich hatte mit einem Carsharing Fahrzeug einen LackSchaden verursacht. Beim rückwärtigen Rangieren an einer abschüssigen Hofeinfahrt hatte ich das KFZ kurz verlassen, um dan Abstand zu einem Pfosten in Augenschein zu nehmen. Beim Versuch, nach vorne zu fahren reagierte der Motor sehr spät und das Heck lief rückwärts auf einen Pfosten auf. Erst dann, ohne neuerliches Zünden, hatte der Motor Leistung und das voll beladene KFZ fuhr nach vorn. Bei diesem Fahrzeug war nicht - nicht wie sonst üblich- mit einem Aufkleber am Amaturenbrett auf eine Start-Stopp Automatik hingewiesen worden. Hätte ich von dieser gewußt, hätte ich das KFZ nach dem Wiedereinsteigen neu gezündet und wäre mit voller Motorleistung um den Schaden herumgekommen. Die von mir geforderte Selbstbeteiligung von 750 Euro bin ich nur zur Hälfte bereit zu zahlen, eine Teilschuld des Carsharing Anbieters durch das Nicht Anbringen des Warnhinweises (Wortlaut mail) sehe ich gegeben. Hab ich Aussicht auf erfolgreiche Klage?

Gepostet: vor 8 Monaten.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich fürchte, dass diese Klage keine große Aussicht auf Erfolg haben wird. Bei den Carsharing-Anbietern sind die Nutzer üblicherweise verpflichtet, sich mit den Autos vertraut zu machen und die Bedienungsanleitungen zu lesen. Zudem fällt eine StartStop-Automatik zumeist bereits bei der ersten Fahrt auf, ist bei modernen Autos auch recht verbreitet. Das bedeutet, dass Sie nachweisen müssen, dass Sie absolut nicht mit einer StartStop-Automatik rechnen konnten und dass es auch keine Pflicht zum Vertrautmachen mit dem Fahrzeug gab.

Auch werden Sie nachweisen müssen, dass tatsächlich die StartStop-Automatik an dem Schaden schuld war, und dass Sie bei Kenntnis der Automatik den Schaden hätten verhindern können. Das aber geht nur über einen Gutachter, und das wird teuer. Dadurch wird das Prozeßrisiko im Vergleich zu dem strittigen Betrag eher unverhältnismäßig hoch.

Ich bedaure, dass die Rechtslage nicht günstiger ist.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen über den Button "dem Experten antworten" jederzeit zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

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