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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26218
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Habe am 22.09.2015 bei der Firma ALUTECC 8 Klappläden in

Kundenfrage

habe am 22.09.2015 bei der Firma ALUTECC 8 Klappläden in Auftrag gegeben.
Die geforderte Anzahlung in Höhe von € 2095,- habe ich sofort am nächsten Tag geleistet.
Liefertermin sollte im März 2016 sein.
Nachdem ich von ALUTECC bis Mai 2016 keine Lieferung erhalten habe, und man mich auf Nachfragen immer wieder vertröstet hat, habe ich den Auftrag storniert.
Die Stornierung wurde mir auch per E-Mail bestätigt, und die Rückzahlung der € 2095,- für "die nächsten Tage" angekündigt.
Das ist nun auch schon wieder fast 2 Monate her.
Auf Mails antworten sie nicht. Ein persönlicher Besuch Anfang letzter Woche ( mit einer letzten Frist bis Ende letzter Woche ) hat auch nicht zum Erfolg geführt.
Können Sie mir sagen, welche Schritte ich nur einleiten kann, um mein Geld zurückzubekommen ?
Vorab vielen Dank ***
Gepostet: vor 9 Monaten.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 9 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Ihnen die Firma die Kündigung bestätigt und die Rückzahlung ankündigt, dann wird Ihr Anspruch weder dem Grunde noch der Höhe nach bestritten.

Das bedeutet für Sie, dass Sie als schnellste und günstigste Lösung ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten sollten.

Ein solches Mahnverfahren können Sie sehr leicht selbst einleiten über die Internetseite www.online-Mahnantrag.de

Die Seite ist mit guten Hilfestellungen versehen, so dass Sie den Mahnbescheidsantrag leicht ausfüllen können.

Den Mahnbescheidsantrag drucken Sie dann aus, unterzeichnen ihn und senden ihn an das im Bescheid genannte Gericht.

Das Mahngericht wird dann den Mahnbescheid erlassen.
Danach werden Sie Post vom Mahngericht erhalten mit einem Vordruck für den Vollstreckungsbescheid. Füllen Sie diesen aus unterzeichnen Sie diesen und senden Sie diesen wieder an das Mahngericht zurück.

Das Mahngericht wird dann einen Vollstreckungsbescheid erlassen.

Zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides wird dieser rechtskräftig und Sie können einen Gerichtsvollzieher mit der Eintreibung der 2095 EUR beauftragen. Sollte nicht freiwillig gezahlt werden, dann wird der Gerichtsvollzieher das Geld zwangsweise eintreiben (Pfändung, Zwangsvollstreckung,...)

Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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