So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ragrass.
ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 5920
Erfahrung:  Viele Jahre Erfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
ragrass ist jetzt online.

Habe am 12.03. bei einem Gebrauchtwagenhändler einen Wagen

Kundenfrage

habe am 12.03. bei einem Gebrauchtwagenhändler einen Wagen angeschaut und am 14.03. telefonisch mitgeteilt, dass ich das Fahrzeug kaufen werde, und vereinbarte, wegen einer Teilfinanzierung (was für mich als Beamter normalerweise kein Problem ist), ein Zahlungsziel bis 01.04. Das alles mündlich, ohne schriftliichen Vertrag. Am 14.03. zahlte ich dann per Onlineüberweisung 2000 Euro an. Aufgrund Ostern und Probleme mit dem Kreditvermittler konnte ich das Zahlungsziel nicht einhalten. Ich befand mich dann ab 13.04. im Ulaub und erhielt an diesem Tag (an dem ich auch endlich das Geld hatte) eine Mail des Verkäufers mit Zahlungsziel 15.04. Da ich mich in den USA befand, war eine Bezahlung zu diesem Zeitpunkt nicht möglich.
Der Verkäufer hat mittlerweile den Wagen, berechtigterweise, weiterverkauft. Er teilte mir jedoch mit, dass aufgrund seiner Vertragsbedingungen die Anzahlung in Höhe von 2000 Euro zu seinen Gunsten verfallen sei.
Meine Frage: Ist das Einbehalten der Anzahlung, ohne jegliche schriftliche Vereinbarung, rechtmäßig?
Gepostet: vor 1 Jahr.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie denn, nachdem das Zahlungsziel abgelaufen war, von dem Verkäufer eine Rücktrittserklärung erhalten ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Zur Antwort von RA Grass vom 06.05., 10.55, die ich erst heute lesen konnte:
Nein, Ich habe keine Rücktrittserklärung erhalten.
Mit freundlichen Grüssen
Rainer ***
Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Habe auf meine Antwort vom 14.05., ob ich eine Rücktrittserklärung erhalten habe und diese mit nein beantwortet habe, noch keine Antwort erhalten. Wie gesagt, hab ich nie irgendetwas unterschrieben.
Mit freundlichen Grüssen
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für den Nachtrag.

Grundsätzlich kommt ein Vertrag durch zwei übereinstimmenden Erklärungen zustande. Dieser Vertrag "geht" auch nicht automatisch unter, weil er seitens einer Vertragspartei zu einer Vertragsstörung kommt. Hiezu bedarf es einer Rücktrittserklärung. Dies bedeutet, nehmen Sie das gekaufte Fahrzeug nicht ab, kann der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten und könnte in diedsem Fall, Schadensersatzansprüche gegen Sie geltend machen. Aber nur dann ! Die Höher der Ansprüche richtet sich nach der Höhe des Schadens, die dem Verkäufer durch die Nichtabnahme Ihrerseits entstanden ist. Dies müsste der Verkäufer auf Ihr Verlangen nachweisen. Also einfach die Anzahlung behalten und noch ohne vorherige Rücktrittserklärung ist nicht korrekt.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  ragrass hat geantwortet vor 1 Jahr.

Sehr geehrter Fragesteller,

bestehen noch Nachfragen ? Falls nicht, nehmen Sie bitte eine Bewertung der Antwort vor, um diese zu honorieren.

Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Ähnliche Fragen in der Kategorie Verbraucherrecht