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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt und Diplom-Verwaltungswirt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 3115
Erfahrung:  Langjährige tätig im Verbraucherrecht.
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Vor ca. 5-6 Jahren waren wir Mieter einer Mietwohnung

Kundenfrage

vor ca. 5-6 Jahren waren wir Mieter einer Mietwohnung. Die monatlichen Kosten betrugen 750,-- + 200,-- Nebenkosten für 80 qm. Damals wurde uns gesagt, alle Kosten wären inkludiert. Jetzt nach dieser Zeit will der Vermieter eine Nachforderung über ca. 1000,-- von der MVV- Stromanbieter an uns weiterleiten. Wir wurden niemals darauf hingewiesen, das wir Strom extra bezahlen oder anmelden müssen und dachten, das wäre in den Nebenkosten inbegriffen. Müssen wir die Forderung bezahlen? Vorab vielen Dank ***** ***** Info.
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)! Zur Bearbeitung Ihrer Anfrage muss ich zunächst höflichst nachfragen: Verstehe ich es richtig, dass das Mietverhältnis schon seit 5 bis 6 Jahren beendet ist und Sie erst jetzt die Nebenkostenbarechnung erhalten haben? Haben Sie damals, als das Mietverhältnis bestand, überhaupt Nebenkostenabrechnungen erhalten?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ja, es ist richtig dass das Mietverhältnis seit 5-6 Jahren beendet ist. Ich weiß es leider nicht mehr genau, ob wir überhaupt eine Nebenkostenabrechnung erhalten haben. Unser ursprünglicher Vermieter wohnt seit einem halben Jahr selbst wieder in dieser Wohnung und hat jetzt erst die Abrechnung des Stromanbieters für den Zeitraum, in dem wir die Wohnung angemietet hatten erhalten. Diese Rechnung sollen wir nun nach seiner Vorstellung direkt bezahlen. Wie ist die Rechtslage?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Monaten.
Danke für Ihre Rückmeldung. Zunächst einmal stellt sich die Frage, was damals zu den Stromkosten vereinbart war. Wenn die Stromkosten in der Miete pauschal enthalten waren, dann hat der Vermieter schon deswegen keinen Anspruch auf Übernahme der Kosten durch Sie. Sie können sich zudem darauf berufen, dass die Abrechnungsfrist nicht eingehalten worden ist. Denn Nebenkostenabrechnungen müssen spätestens nach einem Jahr erstellt werden. In § 556 Abs. 3 BGB heißt es: Über die Vorauszahlungen für Betriebskosten ist jährlich abzurechnen; dabei ist der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu beachten. Die Abrechnung ist dem Mieter spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums mitzuteilen. Nach Ablauf dieser Frist ist die Geltendmachung einer Nachforderung durch den Vermieter ausgeschlossen, es sei denn, der Vermieter hat die verspätete Geltendmachung nicht zu vertreten. Der Vermieter ist zu Teilabrechnungen nicht verpflichtet. Zudem kann auch Verjährung eingetreten sein. Denn es gilt eine Verjährungsfrist von drei Jahren. Die Verjährungsfrist würde aber erst ab Kenntnis von der Forderung des Stromanbieters zu laufen beginnen. Es käme also darauf an, wann der Vermieter die Rechnung des Stromanbieters erhalten hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das über 5 Jahre gedauert haben. Sie können die Forderung des Vermieters also zurückweisen aus drei Gründen. Zum einen waren die Stromkosten laut Absprache mit dem Vermieter pauschal mit der Miete abgedeckt, zum anderen hat er die Abrechnungsfrsit des § 556 Abs- 3 BGB nicht eingehalten und zudem ist Forderung verjährt. Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.Sehr gerne helfe ich weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Folgende Nachricht kam von meinem ehemaligen Vermieter:Hallo Herr Schwarzmaier,deswegen bat ich Sie, sich mit mir in Verbindung zu setzen. Ich werde Ihnen morgen die Rechnung zukommen lassen. Da steht auch der Verbrauch drin. Ich habe bei der MVV angerufen, aber Stromrechnungen verfallen nie.Und ich möchte nicht die Forderung stellen, das macht die MVV. Sie bekommen die Unterlagen, und da können Sie sich gerne mit dem Kundencenter in Verbindung setzen und alles erfragen.Und als Sie in ihr Haus eingezogen sind, mussten Sie sich doch auch bei einem Stromanbieter anmelden? Woher soll denn die MVV wissen, dass Sie in die Wohnung gezogen sind? Die Vormieter hießen anders, und haben sich abgemeldet. Sie können auch auf der Rechnung rechts oben lesen. leerstehend ehemalige Wohnung Koldewitz. Das sagt doch, wer den letzten Strom bezahlt hat.Sie hätten ja auch einen anderen Stromanbieter entscheiden können. Sie haben bei Einzug den Zählerstand mit den Vormieter abgelesen. Sie hatten doch alles mit denen ausgemacht, und im Mietvertrag und der Nebenkostenabrechnung von der DOMEX waren alle Nebenkosten aufgelistet.Stand da irgendetwas von Strom für die Wohnung? Wo bitte ist ein einer Mietwohnung der Strom inkludiert in Nebenkosten? Die Nebenkosten beinhalten die Nebenkosten des Hauses. Hatten Sie alles erhalten. Im Mietvertrag war die Grundsteuer extra angewiesen. Wir hatten Sie auch auf die jährliche Kaminkehrung hingewiesen, weil die nicht in den NK enthalten war. Ich werde Ihnen die letzte NK meiner Mieterin mit hinzulegen, damit Sie sehen, was und wieviel Kosten das sind. Da werden Sie sehen, dass bei 200 € kein großer Spielraum mehr ist.Die Wohnung lief als leerstehend, weil sich sich niemand mehr angemeldet hat.Mit freundlichem GrußMonica MahnWir haben aber nie einen Stromzähler gesehen oder mit dem Vormieter abgelesen und sind auch nicht vom Vermieter darauf hingewiesen worden.....
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ist es die Pflicht des Vermieters uns auf den Stromanbieter und die Anmeldung hinzuweisen? Im Wohnungseinheitsmietvertrag ist kein Vermerk....
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 7 Monaten.
Es ist schon üblich, dass ein Mieter selbst für den verbrauchten Strom aufkommt. Wenn der Vermieter Sie aber nicht nicht darauf hingewiesen hat, dass Sie den Strom anmelden müssen, dann geht das meiner Ansicht nach zu Lasten des Vermieters. In einem Rechtsstreit hätte darüber dann ein Richter zu entscheiden. Für Sie spricht der lange Zeitraum, der seit dem Ende des Mietverhältnisses vergangen ist. Außerdem wird die Rechnung des Stromanbieters nicht auf Ihren Namen lauten sondern vermutlich auf den des Vermieters. Es wird in einem etwaigen Rechtsstreit darauf ankommen, was damals zum Strom vereinbart worden ist. Da wäre dann der Vermieter beweisbelastet. Wenn er den Beweis nicht führen kann, dass Sie für den Strom aufzukommen haben, hat er den Strom zu zahlen. Aber wie gesagt, Sie können sich zudem auf Verjährung berufen. Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.Sehr gerne helfe ich weiter.

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