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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 24872
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Wie verhalten, um Stromversorgung nicht zu gefährden?

Kundenfrage

bei Bezug der Mietwohnung am 01.04.2008 wurde uns vom Vermieter ein Zähler mit Zählernummer zugeteilt. Diesen haben wir beim hiesigen Energieversorger dem RWE seinerzeit angemeldet und zahlen seitdem gemäß den Jahresrechnungen bzw. den Abschlägen pünktlich gemäß den vom RWE zugestellten Rechnungen für den o.g. Stromzähler im Glauben, dass es sich um den für unsere Räumlichkeiten zuständigen Stromzähler handeln würde.
Im März erhielten wir zusätzlich zwei Jahresrechnungen vom 10.04.2013-28.03.2014 über 1200,10 € und vom 29.03.2014 - 23.03.2015 über 1.772,3 mit einer anderslautenden Zählernummer, aber der gleichen Lieferanschrift. Ein Elektriker wurde vom Hausverwalter entsandt, der feststellte, dass es sich bei dem fraglichen Stromzähler mit der neuen Forderung um den Stromzähler des Nachbarmieters handelt. Augenscheinlich sind an diesem Zähler aber auch Räume unserer Wohnung angeschlossen.
Die von uns seit Jahren bezahlten Rechnungen zu dem uns vom Vermieter zugeteilten Stromzähler basieren auf Verbräuchen, dessen räumliche Zugehörigkeit nicht mit den von uns angemieteten Räumlichkeiten übereinstimmen.
Auch haben wir keine 2 Zähler zu bezahlen, da ein Zähler auch die Verbräuche des Nachbarn zählt und nicht zu ermitteln ist, für wessen Räumlichkeiten wir in der Vergangenheit den Strom gezahlt haben.
Daraus ergibt sich, dass eine Nachprüfbarkeit bzgl. der tatsächlichen Verbräuche nicht möglich ist (da der Anfangstand von uns nicht bei Einzug kontrolliert werden konnte) und das uns zustehende Recht auf Versorgerwahl nicht ausgeübt werden konnte, da die Rechnungsstellung über 3 Jahren erfolgte. Darüber hinaus ist zu vermuten, dass wir unverschuldet Stromrechnungen für einen anderen Bewohner gezahlt haben.
Darüberhinaus stellt sich die Frage, ob nicht der Vermieter bei Mietvertragserstellung hätte darauf hinweisen müssen, dass die Zählerzuordnung nicht zustreffend sein muss.
Wie sollen wir uns verhalten, um zu vermeiden, dass die Stromversorgung gekündigt wird? Nach unserer Auffassung ist der Vermieter bei Vertragsabschluss dafür verantwortlich den richtigen Stromzähler zu zuordnen, der auch zu den Räumlichkeiten gehört, die der Mieter gemietet hat. Dies ist hier nicht geschehen; d.h. der Vermieter hat den falschen Zählet zugeordnet (vertraglich auch mit Anfangs.-und Endständen erfasst).
Mit freundlichen Grüßen ***
Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Ratsuchender, haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Grundsätzlich müssen Sie den Strom und die Zählermiete nur insoweit zahlen, als dass Sie tatsächlich Strom verbraucht haben und es sich um Ihren Zähler handelt. Wenn nun der Vermieter schuldhaft Ihnen den falschen Zähler zugeordnet hat und dadurch Ihr Verbrauch nicht feststellbar ist, Sie zudem noch den Strom einer anderen Wohnung mitgezahlt haben, so schuldet er Ihnen Schadensersatz. Der Schadensersatzanspruch ergibt sich aus § 280 BGB und setzt ein schuldhaftes handeln des Vermieters voraus (falsche Ablesung, falscher Zähler). Ein solches schuldhaftes handeln kann hier angenommen werden. Problematisch ist der Schaden, da Sie ja Ihren Stomverbauch nicht gemessen haben. In diesem Falle muss der Stromverbrauch notfalls durch einen Gutachter geschätzt werden. Die Schätzung wird anhand der Personenzahl und der in Ihrer Wohnung vorhandenen Verbraucher erfolgen. Anhand dieser Schätzung können Sie Ihren Stromverbrauch bestimmen, den Sie dann zu zahlen haben. Für den Rest muss dann der Vermieter aufkommen, der sich dann am Wohnungsnachbarn schadlos halten kann. Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen Hans-Georg SchiesslRechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.
Konnte ich Ihre Frage beantworten?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Soweit kann ich folgen. Es stellt sich jedoch die Frage, wie ich mich verhalten soll, denn zahle ich die Rechnungen aus 2014, 2015 und 2016 nicht wird dann im Endergebnis der Strom unter dieser Verbrauchsstelle abgesperrt werden?
Muss ich dem Vermieter beweisen, dass der gezählte Stromverbrauch nicht dem tatsächlichen Verbrauch entspricht?
Der erwähnte Gutachter müsste dann von mir beauftragt werden, den ich dann auch zu bezahlen hätte?
Kann ich den Vermieter verpflichten für die Zukunft technisch dafür Sorge zu tragen, dass zukünftig zutreffende Stromverbrauch gezälht? Wie verhalte ich mich?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Ratsuchender, ja Sie müssen den Beweis führen, dass der Verbrauch nicht korrekt ist. Dies können Sie sehr leicht mit Hilfe eines Elektikers oder eines Gutachters.Den Gutachter müssten Sie beauftragen, die Kosten sind dann als Teil des Schaden vom Vermieter zu bezahlen.Sie können den Vermieter nach § 535 BGB verpflichten die Mangelhafte Erfassung des Stromverbrauchs zu beseitigen. Also Sie können den Mieter im Notfall sogar verklagen die Stromkreise sauber zu trenne und entsprechende Zähler zu setzen.Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen. Mit freundlichen Grüßen Hans-Georg SchiesslRechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.
Habe ich Ihre Frage beantwortet? Wenn ja würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen!
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Ratsuchender,konnte ich Ihnen behilflich sein?Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung (lachender Smilie, Sterne) sehr freuen.Ansonsten fragen Sie gerne nach! Mit freundlichen GrüßenHans-Georg Schiessl

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