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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 21842
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Haben ein einschreiben bekommen von der xx Finanz

Kundenfrage

Haben ein einschreiben bekommen von der xx Finanz und wir sollen in Vorkasse gehen. Dort wäre laut seiner Aussage am Telefon vertragsunterlagen drin. Die man unterschreiben soll und mit Kontoauszügen und lohnabrechnung zurück schicken soll.

Die haben aber laut Aussage noch keine bank gefunden. Wie den auch ohne lohnabrechnung etc. Aber versichern schon direkt einen kedit zu bekommen. Was soll ich jetzt machen. In Vorkasse gehen oder lieber Finger weg und nicht bezahlen

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Mein Ratschlag an Sie ist - Finger weg! Nehmen Sie von dem Vertrag Abstand, und erbringen Sie keinesfalls Zahlungen, hierzu sind Sie nämlich NICHT verpflichtet.

Firmen dieser Art stellen Kunden Vermittlungsgebühren oder sonstige Kosten in Rechnung, die mit einer angeblichen Kreditvermittlungstätigkeit begründet werden.

Kreditinteressenten erhalten neben der vermeintlichen Kreditzusage zunächst einen Antrag, den sie unterschreiben und zurücksenden sollten. Für den dann per Nachnahme zugestellten Vertrag verlangen die Unternehmen völlig unangemessene Beträge, die direkt bei Zustellung der Unterlagen an der Haustür oder bei der Post gezahlt werden sollten.

Die angebliche Finanzierung erfolgt allerdings nicht oder zumindest nicht in dem zugesicherten Maße. Das bedeutet, dass es im Regelfall gar nicht zur Auszahlung des Kredits kommt. Es geht diesen Anbietern vielmehr nur darum, die "Kunden" um die Vermittlungsgebühren zu erleichtern. Ob ein Kredit zustande kommt, liegt ohnehin völlig außerhalb des Einflusses solcher Anbieter, da hierüber ausschließlich die Banken entscheiden - was den Kunden natürlich gezielt verschwiegen wird!

Sie schulden der Firma daher nichts. Eine Vermittlungsprovision könnte diese nur beanspruchen, wenn tatsächlich ein Kredit vermittelt worden wäre. Das ist gerade in der Regel nicht der Fall. Nur für die Zusendung des "Vermittlungsvertrages" haben Sie daher auch nichts zu zahlen.

Sie haben nämlich lediglich eine unverbindliche Kreditanfrage getätigt. Eine solche Kreditanfrage begründet aber keinen Vertrag und kann Sie deshalb auch nicht zu irgendwelchen Zahlungen verpflichten.

Teilen Sie dem Anbieter daher nun schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) mit, dass Sie von dem Vertrag Abstand nehmen. Weisen Sie Zahlungsforderungen zurück, die der Anbieter dann gegen Sie geltend machen wird, und berufen Sie sich dabei ausdrücklich auf die vorstehend erläuterte Rechtslage.

Gern stehe ich für Ihre Nachfragen über den Button "Dem Experten antworten" zur Verfügung.

Sollten Sie keine weiteren Nachfragen haben, geben Sie bitte Ihre positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab (einmal auf einen der lachenden Smileys/Buttons klicken).

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Haben Sie denn noch Nachfragen? Gerne können Sie nachfragen über "Dem Experten antworten".

Seien Sie andernfalls so fair, und geben Sie eine positive Bewertung für die anwaltliche Beratung ab. Ihre Frage ist ausführlich beantwortet worden. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht umsonst arbeiten!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

besteht denn noch Klärungsbedarf? Ist das nicht der Fall, darf ich an die Abgabe einer positiven Bewertung erinnern, damit eine Vergütung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgt.

Sie haben eine detaillierte Auskunft zu Ihrem Anliegen erhalten. Ich gehe davon aus, dass Sie auch nicht umsonst arbeiten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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