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Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 29
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Eine Reise nach Teneriffa wurde von meiner Bekannten (Teilnehmer

Kundenfrage

Eine Reise nach Teneriffa wurde von meiner Bekannten (Teilnehmer 1) und mir (Teilnehmer 2) gebucht (Teilnehmer 1 hat unterschrieben) und jeder Teilnehmer hat seine Anzahlung geleistet per Scheckkarte. 3 Wochen später hat meine Bekannte die Reise geändert und als Teilnehmer nicht mehr mich, sondern ihren Mann eingesetzt. Daraufhin hat das Reisebüro meine geleistete Anzahlung dem Ehemann gutgeschrieben.
Darf das Reisebüro meine AZ einem anderen gutschreiben, ohne dass ich einverstanden bin? Hat das Reisebüro fremde Gelder veruntreut? Liegt ein Straftatbestand vor?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
wenn das Reisebüro nur mit der Bekannten den Vertrag hat, haben Sie Ihrerseits einen Vertrag mit der Bekannten und die Anzahlung aufgrund dieses Vertrages geleistet. Dann haben Sie gegen das Reisebüro einen Rückzahlungsanspruch aus § 812 BGB wegen ungerechtfertigter Bereicherung, weil der Grund für die Anzahlung wegfiel. Ebenso haben Sie einen Ersatzanspruch gegen die Bekannte wegen Vertragsverletzung. Beide Ansprüche hängen zusammen, d.h. wenn eine Seite zahlt, haben Sie gegen die andere Seite keinen Anspruch mehr.
Allerdings hat das Reisebüro keine Straftat begangen, es lag keine Betreuung fremder Gelder vor, da das Geld zur Bezahlung der Reise gedacht war und daher nicht mehr fremd war. Allerdings hätte das Reisebüro das Geld nicht einfach so dem Ehemann gutschreiben dürfen, wenn Sie es ausdrücklich zur Bezahlung des eigenen Reiseanteils überwiesen haben.
Ich empfehle daher, dem Reisebüro eine Zahlungsfrist von 14 Tagen zu setzen und es auf § 812 BGB hinzuweisen.
Bitte stellen Sie solange Nach- und/oder Verständnisfragen, bis Sie zufrieden sind. Es ist nicht notwendig, die Antwort mit "Habe Rückfragen" zu bewerten, es reicht aus, die Rückfragen einfach zu stellen.
Wenn Sie keine Nach-/Verständnisfragen mehr haben und mit der Antwort zufrieden sind, bitte ich um eine positive Bewertung, um die Vergütung zu ermöglichen.
Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Am 17.3.15 hat meine Bekannte ihren Ehemann als Teilnehmer 2 beim Reisebüro einsetzen und mich entfernen lassen. Gleichzeit hat das Reisebüro (Reisevermittler ??) meine AZ dem Ehemann gutgeschrieben, ohne mich zu fragen oder zu informieren.

Am 24.3.15 erhielt ich von meiner Bekannten eine Überweisungsgutschrift in Höhe meiner an das Reisebüro geleisteten AZ, denn sie behauptete, die Reise fände nicht statt und sie hätte diese storniert. Weil meine Bekannte und nicht das Reisebüro selbst eine Übw. in Höhe der AZ leistete, habe ich recherchiert und dann via Internet bei dem Reiseveranstalter TUI festgestellt, dass die Reise weiterhin stattfindet, aber mit meiner Bekannten und deren Ehemann. Ob die Übw meiner Bekannten eine _Entschädigung für die entgangene Reise oder die an das Reisebüro geleistete AZ darstellt kann ich nicht sagen, denn ich habe für die Urlaubstage eine Vertretung einstellen müssen, die mich in dieser Zeit ca. € 2.700 kostet.

Meine AZ hätte das Reisebüro an TUI weiterleiten müssen und nicht an den Ehemann. Für das Reisebüro war es 'fremdes Geld'. Wer haftet für meinen Schaden?

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
wegen der Vertretung haben Sie einen Schadensersatzanspruch gegen die Bekannte, wenn diese von den notwendigen Ausgaben bzw. der notwendigen Einstellung einer Vertretung wußte.
Allerdings sollten Sie auch genau prüfen, ob die Bekannte den Reisevertrag alleine oder auch für Sie bzw. in Ihrem Namen geschlossen hat. Wenn letzteres korrekt ist, konnte das Reisebüro Sie nicht einfach so aus der Reise streichen. Dann hätten Sie durchaus noch Anspruch auf die Reise, dann wäre eine Veruntreuung fremder Gelder auch gegeben.
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Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
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Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ich würde Ihnen gerne heute ab 10 Uhr die Bestätigung / Rechnung von TUI vom 25.2.15 per E-Mail zusenden, doch ich kann das hier nicht tum, deshalb hier eine Kurzfassung:

TUI Bestätigung / Rechnung / Buchung

Teilnehmer 1 - Frau (Bekannte) € xxx,00

Teilnehmer 2 - Herr (ich) € xxx,00

......usw........

Unterschrift des Kunden: .

Vermutlich hat Frau .... und ich gemeinsam unterschrieben, aber ich habe davon keine Kopie erhalten.

Empfänger Frau G.B.

Mein Wille war, den Reisevertrag in beider Namen abzuschließen und als Empfangsbevollmächtigte sollte lediglich Frau G.B. dienen.(so jedenfalls wurde mir die alleinige Adressangabe von Frau G.B. erklärt).

Ich werden um 10 Uhr nach Ihrer Antwort in meiner E-Mail-Post nachsehen.

Experte:  RARobertWeber hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
Sie können hier auch PDF hochladen.
Dann war die Umbuchung rechtswidrig. Sie haben dann noch durchaus Anspruch auf diese Reise.
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mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt
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Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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