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Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 2
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kai-mod ist jetzt online.

wir verkaufen unsere Immobilie. Da das Darlehen bis Februar

Kundenfrage

wir verkaufen unsere Immobilie. Da das Darlehen bis Februar 2019 läuft wird eine Vorfälligkeit fällig.Darf die Bank genauso viel Vorfälligkeitsgebühr verlangen, wie ich bis dahin noch Zinsen zahlen müsste, oder sollte es weniger sein?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Vorfälligkeitsentschädigung (VFE) ist ein Ausgleich für die vertraglich vereinbarten Zinseinnahmen der Bank als Kreditgeber, die der Bank als Folge einer vorzeitigen Kündigung nun entgehen.

Die Rechtsprechung hat orientierungsfähige Vorgaben für die Berechnung einer VFE entwickelt, im Ergebnis aber unterschiedliche Methoden der Kalkulation zugelassen.

Diesen Raum nutzen viele Banken bei der Berechnung der VFE. Sie setzen dabei diverse Kalkulationsprogramme ein, und nicht selten berechnen Banken die VFE zu Ihren Gunsten und setzen diese im Ergebnis zu hoch an.

Ich kann Ihnen vor dem Hintergrund dieser bankenüblichen Praxis nur dazu anraten, Ihre Vertragsunterlagen sowie die von Ihrer Bank vorgenommene Berechnung der VFE genaustens auf Plausibilität und Korrektheit überprüfen zu lassen: Die Berechnung ist äußerst komplex und kann im Rahmen einer Online-Beratung - wie hier - nicht geleistet werden.

Die Nachprüfung lohnt sich aber regelmäßig, denn immer wieder erweist sich, dass die Banken VFEn fehlerhaft berechnen. Hiervon Betroffene können daher erhebliche Beträge einsparen, wenn die Überprüfung Kalkulationsfehler zu Lasten des Bankkunden zu Tage fördert.

Sie können anhand eines entsprechenden VFE-Berechnungsprogramms zunächst auch selbst eine Überprüfung vornehmen:

http://www.vergleich.de/vorfaelligkeitsrechner.html

Allerdings sind diese Programme nicht absolut verlässlich, da - wie vorerwähnt - viele Banken mit eigenen Kalkulationsmodellen arbeiten.

Eine sehr kostengünstige und zuverlässige Möglichkeit der Überprüfung bietet Ihnen die Verbraucherzentrale Bremen, die für Sie die Vorfälligkeitsentschädigung auf inhaltliche Richtigkeit berechnet. Diese Verbraucherzentrale ist spezialisiert auf die Nachberechnung von VFEn und verlangt hierfür ein Entgelt von ungefähr 50 Euro. Sie können der Verbraucherzentrale Ihre Unterlagen postalisch oder per Mail zukommen lassen.

Sie können die Verbraucherzentrale Bremen unter folgendem Link aufrufen:

http://www.verbraucherzentrale-bremen.de/ueberpruefung-von-vorfaelligkeitsentschaedigungen

Parallel hierzu können Sie sich auch den Ombudsmann der Banken und Sparkassen wenden und dort eine Überprüfung der Berechnung der VFE veranlassen. Sie können - je nach Ihrem Kreditinstitut - die zuständige Anlaufstelle hier erfahren:

http://www.boerse-online.de/banken/nachrichten/meldung/482982.html

Dort werden Sie auch den für Sie zuständigen Ombudsmann in Erfahrung bringen können.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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