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Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26
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ich befinde mich aktuell in der Planungsphase -

Kundenfrage

Guten Tag, ich befinde mich aktuell in der Planungsphase - Hausbau Eigenheim. Hierfür wurde ein regionales Bauunternehmern beauftragt - Schlüsslefertig zu bauen. Die Planungsgespräche und alle Pläne sind fertig und der Bauantrag wurde vor wenigen Wochen gestellt, Desweiteren sind auch einige Versorgunsguntehmen, Telekom, Abwasser etc. bereits beauftrag die Hausanschlüsse entsprechend zu stellen. Jetzt hat das Bauunternehmen festgestellt, dass die Abmessung des Hauses "geringfügig + fehler Architektin wurde eingestanden" größer gezeichnet wurde und Mehrkosten von ca. 8000€ entstanden sind. Wie kann/sollte ich mich verhalten? Die Kosten der Hausvergrößerung werde ich sicherlich nicht tragen wollen. Entstehende Kosten der evtl. Rückabwicklung Bauantrag + Versorger und weitere Architektenkosten werde ich auch nicht zahlen wollen. Bin ich rechtlich in guter Position ? Muss ich mich ggfls. auf einen Vergleich einlassen und sollte einer Teilzahlung bsp. 3000€ zustimmen? Ein solches Angebot liegt zwar aktuell nicht vor, ich vermute jedoch, dass mir ggfls. ähnliches morgen angeboten wird. Da ich morgen einen Termin mit meinem Bauunternehmer habe, freue ich mich über eine kurzfristige Hilfestellung diesbezüglich. Vielen Dank

Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
darf ich nur um sicherzugehen fragen:
handelt es sich hier um eine Architektin des Bauunternehmers oder haben Sie die Architektin beauftragt?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Hallo,

es handelt sich um eine Architektin des Bauunternehmer.

Keine Beauftragung durch mich.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank.
In diesem Falle muss sich der Bauunternehmer die Fehlleistung der Architektin zurechnen lassen. Dies ergibt sich aus § 164 BGB.
Wenn der Bauunternehmer daher den Fehler der Architektin zugesteht und selbst von Mehrkosten von 8000 EUR ausgeht, dann stehen Ihre Chancen gut den entstandenen Schaden zu erhalten.
Rechtlich gesehen steht Ihnen nach § 280 BGB ein Anspruch auf Schadensersatz hinsichtlich der entstandenen Mehrkosten zu (Bauantragsverfahren, Mehrkosten bei den Versorgern, weitere Architektenkosten...).
Was die Mehrkosten beim Bauunternehmer selbst anbelangt, so kann dieser nur dann etwas von Ihnen verlangen, wenn Sie "ungerechtfertigt bereichert" sind.
In diesem Falle könnte der Bauunternehmer nach § 812 I BGB die Herausgabe der Bereicherung verlangen.
Bezogen auf Ihren Fall bedeutet dies:
Die Bereicherung ist der Wert des größeren Hauses minus dem Wert des geplanten Hauses.
Eine solche Bereicherung kann nur ein Gutachter feststellen, was wieder mit erheblichen Kosten verbunden ist.
Ich habe Ihren Sachverhalt aber so verstanden, dass das Haus erst in der Planungsphase ist.
In diesem Falle hat sich eine mögliche Bereicherung noch nicht realisiert.
Das bedeutet für Ihren Termin:
Sie sind in einer guten Situation:
Bleiben Sie hart und beteiligen Sie sich nicht an eventuellen Mehrkosten bestehen Sie darauf dass Mehrkosten die bei Ihnen entstanden sind vom Bauträger als Schadensersatz übernommen werden.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
habe ich Ihre Fragen beantwortet?
Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.
Ansonsten fragen Sie gerne nach!
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 2 Jahren.
Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 2 Jahren.

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