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hhvgoetz
hhvgoetz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 2879
Erfahrung:  LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
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Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zum Thema

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe eine Frage zum Thema Versicherungen. Ich würde gerne wissen, ob noch eine Versicherung zusätzlich zur Kranken- und Haftpflichtversicherung erforderlich ist. Zudem würde mich interessieren, welche Versicherungen man als Lehrerin abschließen sollte, da man ja nach 5 Jahren Arbeit schon staatlich teilweise auch bei Berufsunfähigkeit etc abgesichert ist. Auch eine Rentenversicherung ist als Beamtin nicht notwendig, oder? Ich besitze zur Zeit nur eine Diensthaftpflichtversicherung für Lehrer. Benötige ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder ähnliches? Wie sieht es mit einer Unfallversicherung aus? Was würden Sie empfehlen?
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte Ratsuchende,
über erforderliche Versicherungen kann man viel streiten. Man kann allerdings relativ sicher sagen, dass alle Versicherungen, die ausschließlich Schäden abdecken, die Sie zur Not auch selbst zahlen könnten, nicht erforderlich sind.
Das ist insbesondere so Kram wie Glasbruch-Vers., Handyvers., etc.
Sehr wichtig und häufig nicht vorhanden ist die Privathaftpflichtversicherung. Diese deckt z.B. selbstverschuldete als Fußgänger oder Radfahrer verursachte Verkehrsunfälle ab. Hier können bei dauerhaftem Personenschaden schnell 6- und 7-stellige Schadenssummen entstehen in Form des Verdienstausfalles eines oder der Unfallopfer.
Ob Sie eine zusätzliche Altersversorgung benötigen, ist natürlich auch ein bißchen von Ihren Ansprüchen abhängig und ob Sie verbeamtet sind oder nicht.
Eine private BU Versicherung hat den Vorteil, dass sie schon bei 50 % BU voll zahlt. Sie können dann auch noch weiterhin nebenher arbeiten. Die gesetzlichen Regelungen funktionieren in der Regel nach dem alles oder nichts-Prinzip. Sie müssen sich dann also weitgehend aus dem Berufsleben zurückziehen.
Allerdings kostet eine private BU auch Geld und im Leistungsfall kann man auch durchaus länger streiten, ob nun 50 % BU vorliegt oder nicht.
Eine private Unfallversicherung ist günstiger, zahlt aber eben nur bei Unfällen und deren direkten Folgen und hat eine Reihe ncht ganz banale Ausschlussfristen zur Geltendmachung von Schäden.
Wenn die Versicherung ernsthaft Geld bringen soll, kostet sie auch. Schön ist so eine Versicherung bei in der "Gliedertaxe" enthaltenen Fällen, wo man nicht lange streiten muß, z.B. "Finger ab". Da kriegt man dann recht unproblematisch sein Taschengeld (Einmalzahlung) für den appen Finger.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.
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