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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 5905
Erfahrung:  Viele Jahre Erfahrung
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ragrass ist jetzt online.

Guten Tag zusammen. Folgendes...: Am 4.9.14 kauften wir einen

Kundenfrage

Guten Tag zusammen.
Folgendes...:
Am 4.9.14 kauften wir einen vormontierten Kinderbuggy (Wagen) beim Händler vor Ort.
Bereits am 5.9. lösten sich an der Hinterachse während des schiebens die Räder, was natürlich beim Strasse überqueren o.ä. sehr böse enden kann.
Zurück beim Händler, wurde festgestellt das die Räder falsch montiert waren. Soweit ok, sollte nicht passieren, kann aber.
Nachdem wir dann am 6.9. für einen Kurztrip ans Meer gefahren sind, stellten wir bereits am 6.9. Abends fest, das das Wagengestell Hinterachse duch die Kunstoffkonstruktion rutsche (Auch hier falsch montiert??) und der Wagen somit schief lief (auf drei Rädern).
Am nächsten Morgen dann, liess sich das linke Rad der Vorderachse nicht mehr im Gelenk nach links/rechts drehen. Vermutlich verschmutzt.
Wir brachten den Wagen, nach unserem Wochenende dann am 09.09.14 zurück zum Händler. Schon mit dem Gedanken den Wagen zurück zu geben und beim gleichen Händler einen höherwertigen Wagen mit dem verrechneten Kaufpreis des alten zu erwerben. Dieses wurde uns von Seiten des Händlers allerdings abgelehnt. Der Wagen würde eingeschickt werden und Sie würden sich melden.
Nun war ich am 15.10(!!!) noch einmal dort um nachzufragen wie es steht, da wir uns in der Zeit natürlich einen neuen Buggy gekauft haben. Schließlich kann kein Mensch erwarten das wir unser 7 Monate altes Baby 4 Wochen rumschleppen^^ ...
Seitens des Herstellers würde es wohl einen Engpass geben. Ich will mein Geld zurück und vom Kaufvertrag zurücktreten. Wurde lächelnd abgewiesen.
Auch ein Leihwagen wurde uns nicht angeboten!
Nun,... Der Wagen kostete nur 109,00€ Und ein passender Fusssack für den Winter nocheinmal 24,95€ (noch unbenutzt und OVP).
Es geht mir nun bei solch einem niedrigen Streitwert eher ums Prinzip als um den Kaufpreis. Gibt es hier jemanden, der sich dem Problem annehmen will?
Ich bin immer 4 Wochen mit dem Schiff unterwegs und will meiner Frau diesen Stress nicht antuen. Lg M.S
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 2 Jahren.
Customer:

Sehr geehrter Fragesteller,

Customer:

grundsätzlich liegt bei den beschriebenen Problemen ein Mangel vor, der zu Gewährleistungsansprüchen führt. Diese Ansprüche sind so vom Gesetzgeber aufgebaut, dass zunächst Nachbesserung verlangt werden muss (in der Regel bis zu 3 mal) und erst nach scheitern dieser oder wenn der Händler ablehnt, ein Rücktritt in Betracht kommt.

Customer:

Die Nachbesserung darf allerdings auch dann unterbleiben, wenn diese dem Kunden unzumutbar ist. Die Unzumutbarkeit kann sich hier daraus ergeben, dass Sie auf den Wagen angewiesen sind und auch aus der Länger der Wartezeit.

Customer:

Es ist zu empfehlen, den Händler, denn allein dieser ist Ihr Ansprechpartner der Gewährleistung, nochmals schriftlich eine Frist zur Nachbesserung setzen (eine Woche ist dabei ausreichend) und ankündigen, dass Sie nach Ablauf der Frist die Nachbesserung ablehnen und den Rücktritt vom Kaufvertrag erklären werden.

Customer:

Passiert in der gesetzten Frist nichts, dann schreiben Sie erneut den Rücktritt.

Kunde :

Guten Morgen,
hört sich plausibel an. Sollte nix passieren, kann ich mich wieder an Sie wenden?

Customer:

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Customer:

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