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hhvgoetz
hhvgoetz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 2879
Erfahrung:  LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
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hhvgoetz ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich hatte bei Fluege.de einen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich hatte bei Fluege.de einen Hinflug nach Zürich von Ffm aus am 11.9.14 um 6:30 h und Rückflug am 13.9.14 von Zürich nach Frankfurt um 18:30 h gebucht, und zwar für EUR 147,75. Dies war der Preis, der mir angezeigt wurde. Danach habe ich bei allen Optionen für Zusatzleistungen und Service „Nein“ angegeben, so dass keine weiteren Kosten entstehen, und meine Bezahlungsdaten per Kreditkarte ausgefüllt. In dem Moment, in dem ich auf "Bestätigken" klickte, sah ich plötzlich, dass der Flug ca. EUR 50,- teurer wurde. Ich schaltete sofort den PC aus, damit die Buchung nicht verarbeitet würde, erhielt kurz darauf aber eine Bestätigung über einen Flug, der noch eine Service-Gebühr von EUR 40,- und einen Linienflugaufschlag von EUR 8,- beinhaltet! Über die Servicehotline war der Anbieter nicht zu erreichen. Deshalb schrieb ich ihm eine e-mail und ein Einschreiben an die unter der Buchungsbestätigung angegebenen Kontaktadresse: Unister GmbH, Barfußgässchen 11, 04109 Leipzig mit dem Hinweis, dass ich diese Buchung nicht akzeptieren würde.
Ich halte das für eine vorsätzliche Täuschung vermittels der Internet-Website, auf der zunächst und immer wieder ein Preis angegeben wird, und im letzten Moment um 50 EUR erhöht wird und möchte diese Buchung nicht annehmen. Der Anbieter schrieb mir mittlerweile eine Antwort mit dem Hinweis auf die AGB, in denen aufgeführt sei, dass eine Service-Gebühr erhoben werden könne. Ist ein solches Vorgehen rechtlich zulässig? Ich meine, man muss auf den Gesamtpreis hingewiesen werden, BEVOR man mit dem Zahlungsvorgang beginnt!
Vielen Dank ***** ***** Auskunft.
Gepostet: vor 2 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

zulässig ist das Vorgehen nicht. Der Endpreis muß vor Abschluss der Buchung angezeigt werden. Genau genommen darf auch nur mit dem Endpreis geworben werden.

Unister ist auch kein unbeschriebenes Blatt in der Hinsicht.

Wenn Sie den Bestellvorgang allerdings nicht durch Screenshots dokumentiert haben, wird Ihnen im Streitfall kaum gelingen zu beweisen, dass vorher andere Preise angegeben waren und die Service-Gebühr nicht erwähnt wurde.

Insofern würde ich den Streit nur bei Deckung durch eine Rechtsschutzversicherung führen. Dann bitte ich aber darum, allein schon, damit diese Praxis für den Anbieter Folgen in Form von lästigen Konsequenzen hat.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine positive oder neutrale Bewertung ab, denn nur dann erfolgt die Vergütung für die anwaltliche Beratung. Nach eine positiven Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen stellen.

Mit freundlichen Grüßen

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