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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26581
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Betreffs einer Rückabwicklung

Kundenfrage

Betreffs einer Rückabwicklung aus Kaufvertrag (Lederpolstergarnitur) mit 3 Nachbesserungen - weiterhin vorhandene Mängel. Obwohl das Endurteil uns recht gibt, erhalten wir eine Restsumme von 530,00 €. (Kaufpreis war 3 180,00 €) Die Beklagten berufen + rügen die Aktivlegitimation des Kläger. Daraus wird dem Beklagten ein Nutzungsentgeld von 2 650,00 € berechnet. Die Klage läuft bereits über 4 Jahre. Verzögerungstaktik der Beklagten durch ständige Terminverschiebung kann schriftlich nachgewiesen werden. Wir beanstanden : 1. Terminverschiebungen der Beklagten (10 Termine) 2. Aktivlegitimation des Klägers (lt. Zivilrecht ist dies nicht notwendig) Vielleicht können sie uns eine gute Rechtsinformation geben, sodass wir eine Beschwerde einlegen können. Freundliche Grüße ***

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
darf ich Sie fragen:
Welche Gründe gab es denn für die Terminsverschiebung?
Sind Sie momentan in der Berufung?
Wie lange läuft diese schon?
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Schiessl,

Ständige Terminverschiebungen erfolgte immer auf Antrag des Rechtsanwaltes der Beklagten. Sowie Versäumnis des Ortstermin Amtsrichter Demmer des Amtsgerichts. Neue Termine wurden immer in längeren Abständen festgelegt. Neue Beantragungen der Terminverschiebungen erfolgten des RA der Beklagten.

Nachweisunterlagen sind vorhanden.

Eine Berufung ist nicht erfolgt - betr. eventueller hoher Kosten + Erfolgsaussicht. Einen Monat steht uns zur Verfügung zur Beschwerde.

Freundliche Grüße

***

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
bei einer derart langen Verfahrensdauer (4 Jahre) wäre die sogenannte Verzögersungsrüge nach § 198 GVG der richtige Rechtsbehelf.
Die Verzögerungsrüge hat bei einer überlangen Verfahrensdauer die Folge dass Sie seitens der Landesjustizkasse eine Entschädigung von 1200 EUR pro Jahr erhalten
Wenn Sie die Beschwerde ansprechen, so bitte ich Sie mir Mitzuteilen gegen welche Entscheidung des Gerichts Sie denn Beschwerde einlegen wollen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt