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raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 16989
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Ein Sportanbieter wirbt im Internet für eine Rückstudie und

Kundenfrage

Ein Sportanbieter wirbt im Internet für eine Rückstudie und sucht Teilnehmer, die an einer vierwöchigen Studie teilnehmen zu einem sehr günstigen Preis. Ein Vorgespräch wurde vereinbart. Nach ein paar einleitenden Sätzen wurde mir gesagt, dass keine Plätze mehr frei wären. Da ich aber unbedingt etwas für meinen Rücken und meine Fitness unternehmen wolle, könne man mir einen Zweijahresvertrag anbieten. Vom Konzept recht angetan habe ich unterschrieben. Erst Zuhause kamen mir Zweifel, ob alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Ich rief dann wieder an und vereinbarte einen Termin für meinen Mann für diese Studie. Mit wurde gesagt, es seien auf jeden Fall noch einige freie Plätze vorhanden. Gleiches Spiel: mein Mann ging zum Beratungstermin, keine Plätze mehr frei. Nur wollte er im Gegensatz zu mir daraufhin wieder gehen. Und plötzlich gab es einen freien Platz, weil jemand abgesagt hatte.
Zwei weiteren Bekannten wurde auch jedesmal gesagt, dass noch Plätze frei seien.
Ein Anruf bei der Verbraucherzentrale brachte mich nicht weiter, da es mindestens sieben oder acht Personen sein müssten, um dagegen vorgehen zu können.
Was kann ich unternehmen, um den Zweijahresvertrag rückgängig zu machen und erst einmal ein Probetraining zu absolvieren?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Hat man Sie unter Druck gesetzt, den Vertrag zu unterschreiben?
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich würde es eher überreden nennen. Mich stört nur gewaltig, dass ich belogen wurde um einen Vertrag abzuschließen. Das möchte ich so nicht hinnehmen.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ok, verstehe.

Danke.

Ein gesetzliches Widerrufsrecht gibt es nicht, sodass man den Vertrag nicht widerrufen kann.

Allein die Tatsache, dass Sie belogen worden sind, reicht hier leider auch nicht aus um den Vertrag anzufechten oder zu kündigen.

Die Lüge des Anbieters betrifft nicht den Vertragsinhalt.

Nur wenn sich die Lüge auf den Vertragsinhalt bezieht und letztlich kausal für den Vertragsabschluss war, kann man den Vertrag nach § 123 BGB anfechten.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Hallo,


ich habe noch eine Rückfrage. Der Termin wurde vereinbart, weil ich an der Studie teilnehmen wollte. Mir wurde vor Ort aber doch gesagt, dass keine freien Plätze mehr vorhanden wären. Der Vertrag wurde demnach doch unter "Vortäuschung falscher Tatsachen" geschlossen, oder?


Tatsache ist jedoch, dass noch etliche freie Plätze vorhanden waren.



Viele Grüße


Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 3 Jahren.

Jein.

Ich verstehe worauf Sie hinaus wollen.

Aber man hat Sie ja nicht wirklich dazu gezwungen, den Vertrag einzugehen.

Insoweit hat man Sie zwar unter Vorspiegelung falscher Tatsachen dort hin gelockt.

Aber der Vertrag wurde nicht unmittelbar unter Vorgabe der falschen Tatsachen geschlossen.

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