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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 21850
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich bekam von der Firma Wagner Pauls und Kalb eine

Kundenfrage

Guten Tag, ich bekam von der Firma Wagner Pauls und Kalb eine Forderung der Sirius INkasso über eine Aral Rücklastschift,
die Rücklastschrift wurde aber vor dem Schreiben von meiner Bank überwiesen nach ca. 10 Tage kam diese Post, muss ich die Kosten ( es steht nur kosten 75,70Euro und Zinsen 0,13Euro bei einer Hauptforderung in Höhe von 38,09Euro ) trotzdem tragen.
Oder pfänden sie dann einfach mein Konto?
Wie gehe ich da vor, ist es besser die Kosten ( was das für eine ist, keine Ahnung ) zu tragen!
Um einen Negativen Schufa und Kontopfändung zu verhindern. Diese Anwälte sind laut google ja " mächtig "

danke
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich gilt, dass Sie die Kosten als Verzugsschaden nur dann bezahlen müssen, wenn und soweit Sie mit der Begleichung der hier zugrunde liegenden Hauptforderung in Verzug geraten sein sollten.

In Verzug wären Sie dann geraten, wenn Sie auf eine schriftliche Zahlungsaufforderung (Mahnung) hin nicht innerhalb einer bestimmten Frist gezahlt hätten.

Allerdings wären Sie auch ohne eine schriftliche Mahnung in Verzug geraten, denn nach Zugang einer Rechnung kommen Sie gemäß § 286 Absatz 3 BGB ohne weiteres und automatisch (also auch ohne Versendung einer Mahnung) in Verzug, wenn Sie Geld schulden (wie hier):

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__286.html

Entscheidend ist hier also, welche Forderung (Aral Rücklastschrift ?) zugrunde lag und wann diese fällig war. Sofern Sie nun mitteilen, dass Ihre Bank die Rücklastschrift noch vor dem Schreiben überwiesen hat, so lag auch noch kein Verzug vor. Dann sind auch die weiteren Kosten der Kanzlei als Verzusgschaden nicht erstattungsfähig.

Unter diesen Umständen können Sie dann die Forderung unter Hinweis auf die von Ihrer Bank getätigte Überweisung zurückweisen, indem Sie mitteilen, dass Sie sich nicht in Verzug befunden haben und die Anwaltskosten daher auch nicht ersatzfähig sind.


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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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