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hhvgoetz
hhvgoetz, Rechtsanwalt, LL.M.
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 2908
Erfahrung:  LL.M. in International Trade Law (Newcastle upon Tyne, UK)
48877684
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hhvgoetz ist jetzt online.

Schönen guten Morgen, ich hab am 17.10.2013 den unterschriebenen

Kundenfrage

Schönen guten Morgen, ich hab` am 17.10.2013 den unterschriebenen KV (für einen W-Wagen, 680,00 €) via Email an den Verkäufer gesendet. Der bat um 2 Wochen Zeit um den KFZ-Brief u. Schein neu zu beantragen. Nach 2 Wochen am 31.10.2013, da ich nicht mehr bereit war zu warten, habe ich meinen Rücktritt von dem K-Vertrag auf den AB und via Email dem Verkäufer mitgeteilt. Die Email kam aber als "unzustellbar" zurück, obwohl ich die gleiche Email Adresse verwendet habe. Das Handy des Verkäufers war ständig aus. Für mich war somit das Geschäft erledigt. Nach noch knapp Zwei Wochen am 12.11.2013 meldete sich der Verkäufer via Email(gleiche Adresse) und verlangte die Abholung und somit die Erfüllung des Vertrages. Meine Nachricht auf AB hat er angeblich nicht bekommen (im EVN meines Handy steht der Anruf!) sowie klar meine Email vom 17.10.2013. Dazu die 14-tägige Frist war, seiner Meinung nach, der 30.11.2013. (ist doch sowieso bei solchen Geschäften ein Mythos). Man verlangt jetzt von mir einen Schadenersatz iHv. gut 41% = 280,00€ des Kaufvertrages. Was können Sie mir bei dieser Sachlage empfehlen und wie soll ich am besten vorgehen. Ich danke XXXXX XXXXX Voraus für Ihre Bemühungen und verbleibe mit freundlichen Grüßen XXX (Name von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  hhvgoetz hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn die vereinbarten 2 Wochen auch eine Lieferfrist mit Papieren darstellten und Sie die Vereinbarung nachweisen können (Schriftverkehr bzw. E-Mail), könnten Sie jetzt erneut (nachweisbar schriftlich per Einschreiben mit Zeugen für Einlieferung des Schreibens mit richtigem Inhalt!) den Rücktritt erklären.

Wenn hier aber schon strittig ist, ob er die Papiere zum 30.11.oder 30.10. besorgen sollte und Sie die Abmachung des 30.11. nicht nachweisen können, haben Sie ein Problem.

Bei einem Rechtsstreit hätten Sie mit Ihrem Vortrag, der nicht angekommenen versandten E-Mail und dem EVN nur ein Chance, wenn die Gegenseite schlecht vertreten ist bzw. sich verplappert.

Ob hier jemand wegen 200 Euro klagt, ist aber die Frage.
Also im Zweifel die angebotenen 80 Euro ohne Anerkennung einer Rechtspflicht zahlen und den ganzen Sachverhalt noch einmal schriftlich darlegen und hilfsweise erneut den Rücktritt erklären. Dann soll sich die Gegenseite überlegen, ob sie wegen 200 Euro klagt.




Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

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Mit freundlichen Grüßen

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