So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 21868
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

ich hatte meine private krankenversicherung angerufen und mich

Kundenfrage

ich hatte meine private krankenversicherung angerufen und mich beschwert, dass mir eine
zusatzversicherung, die die beträge, die von meiner beihilfe ggf. unbezahlt bleiben, dann
privatversichert gedeckt werden. man hat mir dann telephonisch einen entsprechenden
tarif genannt und mir auf nachfrage, ob ich noch etwas unterschreiben müsse, mitgeteilt:
nein, die neue zusatzversicherung sei ab dem kommenden ersten des monats gültig und werde zusammen mit den bisherigen beträgen direkt von meinem konto abgebucht.
dann erhielt ich wochen später einen brief der privat krankenversicherung, dass man ein
angebot an mich geprüft hätte, aber ich aufgrund der gesundheitsbewertung durchgefallen
sei und deshalb dieses angebot nicht aufrechterhalten würde.-
- ich fühle mich von der krankenversicherung getäuscht und entgegengesetzt zu dem
telephonat behandelt, bei dem mir uneingeschränkt die akzeptanz und der neue versicherungsschutz zugesichert wurde.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen:
Hat man Ihnen gegenüber anlässlich des Telefonats denn einen entsprechenden Vorbehalt formuliert, wonach zunächst eine interne Gesundheitsprüfung vorgenommen werden muss?


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

nein. es wurde in dem telephonat keinerlei vorbehalt gemacht.


auf meine frage, ob ich weitere unterlagen und kontoeinzugsberechtigung zusenden müsse, wurde mit nein geantwortet.


- ich hatte den eindruck, dass meine beschwerde, dass die versicherung


ihre pflicht, mich über diese versicherungsmöglichkeit zu informieren,


versäumt hatte, durch die unmittelbare akzeptanz der zusatzversicherung ausgeglichen werden sollte.


man nannte mir die speziellen tarife für mich und meine beiden söhne.


dann habe ich noch zusätzlich die andere versicherungsnummer für meine frau genannt, damit diese ebenfalls berücksichtigung findet.


- bisher hatte ich einen tarif, der die prozentmässige abweichung zur


beihilfe ausgleicht, also 70-30,.bzw. 80-20. da aber die beihilfe immer öfter nur einen teilbetrag ihrer ursprünglichen anteilsprozente zahlte


und mir eine kollegin auf diese möglichkeit der versicherung zum ausgleich des von der beihilfe nicht gezahlten betrages hinwies,


habe ich dieses nun ebenfalls privatkrankenversicherungsmässig


abdecken lassen wollen.

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen.

Unter diesen Umständen ist Ihre PKV an das Angebot rechtlich auch gebunden, denn sofern der Mitarbeiter am Telefon keinerlei Vorbehalt einer noch vorzunehmenden Gesundheitsprüfung geltend gemacht hat, und sofern dieser Ihnen auch bereits konkret in Aussicht gestellt hat, dass Sie ohne weiteres in den Genuss der Zusatzversicherung kommen werden - und zwar bereits ab dem Folgemonat -, so ist dies bindend. Die hier abgegebenen Zusicherungen des Mitarbeiters sind der Versicherung rechtlich nämlich nach § 278 BGB zuzurechnen. Sie können daher auf Gewährung der Zusatzversicherung bestehen.

Weisen Sie Ihre PKV daher nun zunächst noch einmal ausdrücklich auf diese Rechtslage hin. Sofern Ihre Versicherung sodann nicht einlenkt, rate ich an, den Ombudsmann für die private Kranenversicherung einzuschalten und den Sachverhalt dorthin zur Überprüfung und weiteren Veranlassung zu übersenden.

Das Verfahren vor dieser Schlichtungsstelle ist für Sie als Versicherungsnehmer völlig kostenfrei, und der Schlichtungsspruch wird für Ihre Versicherung verbindlich sein.

Auf der folgenden Seite des Ombudsmannes erfahren Sie sämtliche Einzelheiten zu dem Beschwerdeverfahren:

http://www.pkv-ombudsmann.de/

In Anbetracht der klaren Faktenlage wird der Ombudsmann Ihre PKV zur Gewährung der Zusatzversicherung verpflichten.


Geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Sie bewerten, indem Sie einmal entweder auf "Frage beantwortet" oder auf "Informativ und hilfreich" oder auf "Toller Service" klicken.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Seien Sie so fair, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben.

Ihre Anfrage ist ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.

Nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten" für etwaige Nachfragen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Teilen Sie mir bitte mit, was Sie an der Abgabe einer positiven Bewertung hindert.

Sie haben eine umfassende Rechtsberatung in Anspruch genommen.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflichst, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.



Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Ähnliche Fragen in der Kategorie Verbraucherrecht