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rebuero24
rebuero24, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 2921
Erfahrung:  Tätigkeit als Rechtsanwalt und Mediator im Verbraucherrecht
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Ich habe ärger mit der Postbank BHW. Die Baufinanzierung unseres

Kundenfrage

Ich habe ärger mit der Postbank BHW. Die Baufinanzierung unseres Hauses ist von Anfang an über die BHW Postbank gelaufen. Mir sind zich Bausparverträge verkauft worden. Jetzt habe ich wieder einen Bausparvertrag abgeschlossen mit einer Summe von 106000,00 EUR. Diesen muß ich jetzt mit 4 % konstant verzinsen im Gegenzug habe ich eine Dahrlehnszusage ab 2023 monatlich 650,00 EUR zahlen zu müßen. Den Bausparvertrag bespare ich mit monatlich 106,00 EUR. IN 2023 hat er einen Wert von ca 26500,00 EUR. Ich habe bei der BEratung ausdrücklich gesagt ich möchte in 2023 keine Schulden mehr haben. Ich habe aber in 2023 nach Abzug der 26tde noch ca 80000,00 EUR Schulden die ich dann noch bis zu meinem 80sten mit 650,00 EUR zurückzahlen soll. ICh bin verzweifelt was kann ich nun tun?
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

wann haben Sie denn die letzten Verträge abgeschlossen?

Gerne antworte ich Ihnen weiter.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Den letzten Vertrag habe ich ganz Aktuell im Juli 2013 abgeschlossen bei einer Mitarbeiterin der Postbank Gütersloh. Die Sache ist noch verzwickter. ICh bin erst durch einen Besuch meiners Versicherungsvertreters darauf gestossen, das ich wohl die ganzen Jahre falsch beraten worden bin. In 2009 habe ich mich von meinem Mann getrennt. Ich bespare zur Zeit 3 Bausparverträge mit Summen von 136000,00 EUR dieser wurde geteilt in 106000,00 EUR und 30000,00 EUR. Bei dem 30tausender ist wohl noch ein Guthaben vorhanden über ca 15 tde. Dann gibt es noch einen weitern Bausparvertrag über 28 tde denich mit monatlich 258,00 EUR tilge.


Meinen Eltern wurde in 2009 sogar noch eine Grundschuld auf Ihr Haus abverlangt über 14 tde. Ich habe keinerlei Unterlagen vieviel Schulden ich tatsächlich bei wem habe.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.

Vielen Dank für ihre weiteren Angaben.

Bitte haben Sie Verständnis, dass hier aus der Ferne aufgrund der Vorlage der zahlreichen Verträge nur eine allgemeine Prognose abgegeben werden kann und einen entsprechende Rat erteilt werden kann.

Grundsätzlich sollten Sie mit einem unabhängigen Vermögensberater oder selbst untersuchen, welche Summen überhaupt angespart werden und welche Summen gegebenenfalls 2023 einsatzfähig sind zur Tilgung der Darlehenssumme. Sofern auch daraus der Schluss entsteht, dass sie auch 2023 noch über einen beträchtlichen Schuldenstand gegebenenfalls in Höhe von 80.000,00 € verfügen, wäre zu prüfen, ob tatsächlich eine Falschberatung vorliegt.

Dabei ist zwar grundsätzlich zu berücksichtigen, dass Sie die jeweiligen Bausparverträge freiwillig abgeschlossen haben, ausschlaggebend ist jedoch insgesamt das Finanzierungspaket und ob die jeweiligen Bausparverträge dazu geeignet gewesen sind, die von Ihnen gewünschten Ziele zu erreichen. Konkret heißt dies, ob die Beratung der Bank dahingehend richtig gewesen ist, als dass eine Tilgung im Jahr 2023 für das Darlehen abgeschlossen sein muss.

Dem ersten Anschein nach ist dies nicht der Fall, allerdings hätten Sie möglicherweise sehr viel höhere Aufwendungen und Zahlungen vornehmen müssen, um den gesamten Darlehensbetrag bis zu diesem Zeitpunkt abzulösen.

Die Bausparverträge sind grundsätzlich dafür gedacht, die Bausparsumme sodann für die Tilgung einzusetzen. Nur wenn diese nicht ausreicht, könnte ihr damaliges und jetziges Ziel, 2023 schuldenfrei zu sein, nicht eintreten.

Des weiteren müssen Sie selbstverständlich auch nachweisen dass gerade dieses Beratungsziel bzw. die Schuldenfreiheit im Rahmen der Abschlüsse der Bausparverträge beabsichtigt gewesen ist.

Gegebenenfalls hilft auch noch einmal Gespräch mit dem Mitarbeiter der Postbank, ob man hier entsprechend Umfinanzierung und Auflösung von Bausparverträgen vornehmen kann. Dies wäre jedoch für ihren Einzelfall detailliert zu untersuchen.

Konnte ich Ihnen trotzdem zunächst hilfreich antworten? Gerne können Sie sich weiter an mich wenden den sollten noch Nachfragen bestehen. Über ihre positive Bewertung freue ich mich.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ich zahlt monatlich 957,00 EUR für alle Bausparverträge. Ich habe mir eine Berechnung über ein Anuitätendarlehn gemacht. Selbst wenn ich noch 160tde Gesamtschulden hätte. wäre ich bei Erstrangigen Grundschulden und einer Konstalation von 3 % Zinsen und 4 % Tilgung nach ca 16 Jahren Schuldenfrei. Mir liegt der Dahrlehnsvertrag der BHW über 106 tde vor. Ich bin kein Finanzmensch und habe mich einlulern lassen bei dem Gespräch mit der Postbankmitarbeiterin. Aber wenn ich doch 358,00 EUR mit 4 % verzinsen muss und nebenher nur 106,00 EUR ansparre Im Tilgungsplan steht das ich 26 tde anspare und 80 tde bis 2045 weiterzahlen muss .


Das ist doch schon von der Strategie falsch, dies ist mir erst durch den Hinweis meines Versicherunsmenschen klar geworden.


Wie kann ich der BHW bzw Postbank realistisch abgumentativ etwas entgegensetzten was die dann auch zum Nachdenken bzw Einlenken bewegt. Ich möchte am Liebsten ein Anuitägendahrlehn ggf auch bei einer anderen Bank aber dann müßte ich ja extrem Vorfälligkeit zahlen.


Habe ich eine ggf ein Handhabe falls ich eine andere Bank finden würde aufgrund der vermeintlichen Falschberatung dieser Entschädigung zu entgehen?

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.

Vielen Dank für Ihre weiteren Informationen.

Ihre Argumentation haben Sie bereits selbst aufgestellt. Es geht insbesondere bei einer Falschberatung sodann darum, nachzuweisen, dass die Bank gerade nicht Ihrem Wunsch nachgekommen ist, ein bestimmtes Zahlungsziel zu verwirklichen und eine Schuldenfreiheit zu einem bestimmten Zeitpunkt zu erreichen, sondern Ihnen weitere Bausparverträge aufgeschwatzt hat, mit denen sie gerade dieses Ziel nicht erreichen.

Insofern könnte dann eine Schadenersatzpflicht der Bank bestehen oder eine Kündigung der Bausparverträge in Betracht gezogen werden.

Allerdings müssen Sie nachweisen, dass sie gerade eben dieses von Ihnen besagte Ziel 2023 auch so entsprechend dargestellt haben. Grundsätzlich müssten Beratungsprotokolle zu den entsprechenden Bausparverträgen existieren, die gegebenenfalls einsehbar sind. Zwar existiert mittlerweile eine Beweislastumkehr, dass die Berater bei der Bank beweisen müssen, dass und was sie beraten haben, allerdings setzt dies nach wie vor voraus, dass sie im Rahmen der Beratung auch dargestellt haben, zu welchem Ziel die Einsicht gelangen werden wollen.

Möglicherweise stellt die Bank sodann auch nur dar, dass sie eine Finanzierung haben wollten.

Ferner könnte untersucht werden, ob diese Finanzierung für sie nachteilhaft im gesamten Sinne ist. Hierzu kann ich Ihnen allerdings auch keine konkreten Auskünfte geben, da man, wie Sie schon daregstellt haben, eine Vergleichsberechnung vornehmen müsste. Insofern könnte hier ein weiterer Fehler der Bank liegen.

Sie sollten daher versuchen mit diesen Argumenten bei der Bank vorzudringen. Sollten Sie hier keinen Erfolg haben, wären die einzelnen Verträge und Vorgänge genauer zu prüfen und gegebenenfalls anwaltliche Hilfe notwendig.

Experte:  rebuero24 hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

bitte bewerten Sie meine Antwort positiv (Frage beantwortet – informativ und hilfreich – toller Service) damit die von Ihnen ausgelobte Vergütung gem. den Nutzungsbedingungen freigegeben wird. Da Sie keine weiteren Nachfragen gestellt haben, gehe ich davon aus, dass ich Ihre Frage hilfreich beantwortet habe.

Sollten Sie noch Nachfragen haben oder weitere Informationen benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Viele Grüße

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