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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26451
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich bekomme monatlich Rechnungen von einer Anwaltskanzlei

Kundenfrage

Hallo,
ich bekomme monatlich Rechnungen von einer Anwaltskanzlei Auer, Witte, Thiel sowie von Be Beauty. Es werden jedesmal andere Aktenzeichen verwendet. Es handelt sich jedesmal um Forderungen von eDates.de Auf dieser Seite war ich aber nie. Wie kann ich den Brief und Email Fluss Stoppen? Ist eine Anzeige sinnvoll? Bzw wie soll ich hier vorgehen?

Vielen Dank.
Mfg PM
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie sollten diese Kanzlei beziehungsweise die Firma unbedingt anschreiben (Einwurfeinschreiben).

Fordern Sie diese auf Ihnen den angeblichen Vertragschluss in Nachweis zu bringen.

Erklären Sie vorsorglich hinsichtlich des angeblich abgeschlossenen Vertrages den Widerruf nach § 312b BGB (Ich widerrufe den angeblich am XY geschlossenen Vertrag) und erklären die Anfechtung nach §§ 119,123 BGB (Ich fechte den angeblichen Vertrag nach §§ 119,123 BGB wegen Irtums und arglistiger Täuschug an (kurze Begründung).

Fordern Sie die Gegenseite auf Ihnen binnen 14 Tagen ab Briefdatum verbindlich mitzuteilen dass keine weiteren Ansprüche gegen Sie geltend gemacht werden und drohen Sie damit dass Sie nach einem fruchtlosem Fristablauf eine negative Feststellungsklage dahingehend erheben werden, dass das Amtsgericht feststellt, dass weder ein Vertrag noch ein Zahlungspflicht zu Ihren Lasten zustande gekommen ist.

Eine Strafanzeige wegen des Verdachts des versuchten Betruges ist nicht unbedingt sinnvoll, da der Gegenseite ein vorsätziches Handeln zumindest nicht nachgewiesen werden kann.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


Sie sollten diese Kanzlei beziehungsweise die Firma unbedingt anschreiben (Einwurfeinschreiben).

Fordern Sie diese auf Ihnen den angeblichen Vertragschluss in Nachweis zu bringen.

Erklären Sie vorsorglich hinsichtlich des angeblich abgeschlossenen Vertrages den Widerruf nach § 312b BGB (Ich widerrufe den angeblich am XY geschlossenen Vertrag) und erklären die Anfechtung nach §§ 119,123 BGB (Ich fechte den angeblichen Vertrag nach §§ 119,123 BGB wegen Irtums und arglistiger Täuschug an (kurze Begründung).

Fordern Sie die Gegenseite auf Ihnen binnen 14 Tagen ab Briefdatum verbindlich mitzuteilen dass keine weiteren Ansprüche gegen Sie geltend gemacht werden und drohen Sie damit dass Sie nach einem fruchtlosem Fristablauf eine negative Feststellungsklage dahingehend erheben werden, dass das Amtsgericht feststellt, dass weder ein Vertrag noch ein Zahlungspflicht zu Ihren Lasten zustande gekommen ist.

Eine Strafanzeige wegen des Verdachts des versuchten Betruges ist nicht unbedingt sinnvoll, da der Gegenseite ein vorsätziches Handeln zumindest nicht nachgewiesen werden kann.



Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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