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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 17086
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Ich musste Insolvenz anmelden. Nun wurde einer Forderung der

Kundenfrage

Ich musste Insolvenz anmelden. Nun wurde einer Forderung der AOK (ich soll im Jahr 2006 Angestellte einer Ltd in Deutschland gehabt haben und zwar in einer Niederlassung, die ich weder angemeldet habe noch kenne ich den deutschen GF und die Angestellten) von mir widersprochen, da die AOK dies nicht ins Insolvenzverfahren zulassen möchte. Was muss ich weiter unternehmen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Aber Sie hatten keine Ltd.?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Doch, aber nur in England. Ich habe von 1996 - 2006 in London gearbeitet und gelebt.

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Und hatten Sie deutsche Angestellte?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Nein, natürlich nicht. Ich nehme an, jemand hat meinen Namen und den Namen der LTD missbraucht, um in Deutschland Geschäfte zu machen

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ok, aber da kommt man jetzt aber in Beweisschwierigkeiten?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ja, das Gericht hat (ohne mein Wissen und während ich im Ausland war) einfach ein Urteil gefällt und ich hatte keine Chance auf Widerspruch. Durch meine Insolvenz kann ich aber jetzt Widerspruch einlegen

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Welches Gericht hat was für ein Urteil gefällt?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Landgericht Berlin, weil der Schuldner aus Berlin ist

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wer hatte den geklagt?

Zu was wurden Sie verurteilt?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

AOK hat das beantragt, ich soll wegen Durchgriffshaftung und da der deutsche GF nicht zahlte, nun 14.000 EUR nachzahlen. Insgesamt ging es um etwa 6.000 EUR aber mit Gebühren, Zinsen und Gericht ...

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ok, verstehe.

Und wie ist der aktuelle Stand?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Das Amtsgericht Frankfurt schreibt: Gemäß § 302 Nr. 1 InsO werden Forderungen aus vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlungen von der Erteilung der Restschuldbefreiung nicht berührt. Ich kann jetzt ganz oder teilweise widersprechen. Das Insolvenzgericht wird das beurkunden. Deshalb meine Frage: Was muss / kann / soll ich noch tun, um dagegen vorzugehen?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Ok, danke.

Sie sollte dem widersprechen.

Ohne Widerspruch bleibt die Forderung bei der Insolvenz außen vor und kann auch später noch geltend gemacht werden.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

ja, das habe ich getan, aber meine Frage ist: Was sollte ich noch tun oder geht das dann automatisch seinen Gang und das "beurkundet" wird?

Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sie müssen nichts weiter tun.