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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 22860
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich verkaufte über Ebay ein Iphone 5 Neu, dies

Kundenfrage

Guten Tag, ich verkaufte über Ebay ein Iphone 5 Neu, dies versendete ich über Hermes. Ich sagte der Dame von Hermes (Tankstelle - Paketannahme) das dass Paket unbedingt BIS 500 Euro Versichert sein MUSS! - Ich zahlte 4,90 Euro - und die Damen bestätigte mir, dass es versichert sei! Nun kamen nur Steine bei dem Kunden an - auch die Sendeverfolgung weißt Fehler von Hermes auf. Nun das Problem - Hermes hat lediglich 50 Euro zurück erstattet, da ich ja lediglich ein "Päckchen" verschickte - welche bis 50 Euro versichert sind. Ich sah sofort auf die Quittung nach - stimmt da stehen nur 4 Euro drauf (der Preis für Päckchen unversichert) Ich zahlte jedoch 4,90 Euro bei der Dame und freut mich das es so günstig war... auf die Quittung (den Preis) achtete ich dann nicht mehr - weil ja dort die Sendenummer drauf war. Es gibt auch einen Zeugen der ALLES mitbekommen hat!! Auch wie die Damen bestätigte es sei versichert und ich 4,90 Euro zahlte!! Ich möchte das so nicht hinnehmen! Sicherlich schütz Unwissenheit nicht vor Schaden, - aber wenn ich ins Geschäft gehe, der Tante sage, - MUSS VERSICHERT sein - sie mich berät, die Quittung usw. fertig macht - muss ich doch als Verbraucher von der Richtigkeit ausgehen oder? Nun natürlich die Frage: kann ich da rechtlich gegen angehen, oder habe ich nun Pech und das Nachsehen? Es geht immerhin um 500 Euro welche weg sind sowie das Gerät auch... Und da ich nur die Quittung von einem Päckchen vorweisen kann - muss ich dem Käufer als Privatverkauf - die Summe zurück erstatten, da im Angebot natürlich versicherter Versand angebenen war. Was kann ich machen? Vielen dank XXXXX XXXXX für Ihre Antwort. Mit freundlichem Gruß XXX

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie haben gegen Hermes einen Schadensersatzanspruch in Höhe des dem Käufer zurückzuerstattenden Betrages.

Die Mitarbeiterin des Versenders hat Ihnen ausdrücklich zugesichert, dass die Sendung versichert sei. Sie haben auch den hierfür vorgesehenen Preis - nämlich 4,90 Euro - an die Mitarbeiterin gezahlt.

An diese ausdrückliche Zusicherung ist der Anbieter vorliegend gebunden, denn die Zusage der Mitarbeiterin muss sich Hermes nach § 278 BGB rechtlich zurechnen lassen.

Sie können die Ihnen erteilte Zusicherung im Bestreitensfalle auch unter Beweis stellen, denn Ihr Zeuge kann sowohl die Aussage der Mitarbeiterin bestätigen als auch den Umstand, dass Sie 4,90 Euro, und eben nicht 4,00 Euro an diese gezahlt haben.

Die Tatsache, dass der Quittungsbeleg statt der von Ihnen gezahlten 4,90 Euro einen Betrag von 4,00 Euro ausweist, steht der Rechtswirksamkeit der Zusicherung nicht entgegen. Denn Sie konnten und durfte sich in der Filiale darauf verlassen, dass die Mitarbeiterin Ihnen eine Quittung über 4,90 Euro austellt, nachdem Sie ausdrücklich mitgeteilt hatten, dass die Sendung versichert sein muss und nachdem Sie auch den hierfür vorgesehenen Preis bezahlt hatten.

Fordern Sie daher Hermes erneut unter Berufung auf diese klare Rechtslage auf, den Ihnen entstandene Schaden zu ersetzen. Fügen Sie Ihrem Schreiben eine schriftliche Aussage Ihres Zeugen bei, in welcher dieser Ihre Schilderung ausdrücklich bestätigt.


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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt