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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt und Diplom-Verwaltungswirt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 3116
Erfahrung:  Langjährige tätig im Verbraucherrecht.
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Guten Tag, bei Einzug in unsere Wohnung November 2011 wurde

Kundenfrage

Guten Tag,

bei Einzug in unsere Wohnung November 2011 wurde uns vom Vermieter gesagt, wir sollten 135 € pauschal für Heizung und Wasser zahlen - O-Ton: "Besser etwas mehr und dann am Ende des Jahres etwas wieder bekommen". Die Heiz- und Wasserkostenfirma arbeitet mit dem Vermieter zusammen und wird einem bei Einzug vorgegeben, da sie das ganze Haus abrechnet. Der monatliche Abschlag geht auf das Konto des Vermieters, nicht der Heizkostenfirma. Für die ersten 4 Monate Dezember 2011 - März 2012 sollten wir dann 1600 € nachzahlen, was einen Heiz- und Wasserkostenverbrauch von 535 pro Monat für 2 Personen bedeutet hätte. Basierend darauf wurde unser monatlicher Abschlag auf 207 € hochgesetzt. Wir haben knapp 100 qm, aber unsere Heizungen laufen im Winter nur auf 2 und wir nutzen auch Dusche und Waschmaschine normal. Also ein völlig absurder und ausgeschlossener Betrag. Bei der Durchsicht der Abrechnung ist mir aufgefallen, dass alle Zählerstände, die wir zum Einzug mit dem Vermieter gemeinsam abgelesen hatten von den damaligen Werten runter auf 0 gesetzt wurden. Ich habe den Fall einem Anwalt übergeben, der nunmehr mehrere Monate mit dem Heizkostenanbieter Schriftverkehr ausgetauscht hat. Das Ergebnis ist, dass der Anwalt zwar eine Abrechnungsmethodik feststellen konnte, die für den Mieter ungünstig ist, jedoch an sich nichts illegales. Als ganz zum Schluss vom Anwalt alle Tabellen mit den einzelnen Ablesewerte angefordert wurden, erwiderte die Heizkostenfirma, diese würden nach 1 Jahr vernichtet und wären nicht mehr einsehbar. Mittlerweile war ein Betrag von 2.200 € aufgelaufen, da die ganze Zeit über den weiterhin den Abschlag von 135 € gezahlt habe und nicht die neu geforderten 207 €. Die Heizkostenfirma fordert nun den monatlichen Abschlag von 207 € zzgl einer monatlichen Rate von 237 € zum Abtrag der 2.200 €.

Ich habe bisher nicht zugestimmt, weil es mir nach wie vor als völlig ausgeschlossen erscheint, diesen Verbrauch verursacht zu haben und ich nach wie vor nicht verstanden habe, warum unsere Zählerstände bei der Abrechnung nicht berücksichtig wurden. Hinzu kommt, dass nun Zettel im Hausflur aushingen, dass alle Zähler an den Heizkörpern in allen Wohnung kurzfristig ausgetauscht werden sollen.

Würden Sie mir raten, den Fall weiterhin anwaltlich betreuen zu lassen? Erscheinen Ihnen diese Zahlen ebenso als Wucher und die Herangehensweise auch ungewöhnlich oder raten Sie mir den Betrag zu zahlen?

Herzlichen Dank und beste Grüße
U.E.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 3 Jahren.


Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Vielen Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne Auskunft gebe wie folgt.

Auffällig ist der Hohe Wert für die Heiz- und Wasserkosten. 535 EUR monatlich allein für diese Position erscheint in der Tat als zu hoch und müsste vom Vermieter nachvollziehbar dargelegt werden. Andererseits ist zu bedenken, dass dieser Wert sich auf die Winterzeit, also die Heizperiode, bezieht, sodass der Wert schon plausibel sein könnte. Normalerweise würde dieser Betrag schon durch Vorauszahlungen abgedeckt. Aber Sie haben ja noch keine Vorauszahlungen geleistet, da Sie erst im November in die Wohnung eingezogen sind.

Es ist zudem nicht nachvollziehbar, warum die Ablesewerte auf 0 gesetzt worden sind. Das gemeinsame Ablesen der Werte hat ja gerade den Zweck, die Anfangswerte festzulegen, um als Grundlage für die Verbrauchswerte zu dienen.

Vor diesem Hintergrund könnten Sie es also auf einen Rechtsstreit ankommen lassen. Hierzu würde es kommen, wenn der Vermieter die Nebenkosten einklagt. In dem Prozess wäre der Vermieter beweisbelastet. Er müsste also die für Sie nicht nachvollziehbaren Punkte darlegen und beweisen. Dies kann schwierig für ihn sein. Wenn das Gericht nicht überzeugt werden kann, unterliegt der Vermieter aufgrund der Beweislastverteilung.

Ich kann Ihnen leider nicht die Entscheidung abnehmen. Aber Sie sollten die Erfolgsaussichten nochmals mit Ihrem Anwalt besprechen und ggf. den Prozess riskieren. Alles in allem aber sind 207 EUR für eine 100qm-Wohnung als Heizkostenvorauszahlung nicht unwahrscheinlich.

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