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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 22086
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, im Dezember kündigten wir

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Dezember kündigten wir dem Anbieter 1&1. Sie nahmen dies mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten an. Im Nachhinein bekamen wir eine überhöhte Rechnung, obwohl wir 1&1 gar nicht mehr als Anbieter haben. Wir erklärten uns einverstanden, sofern wir in Raten zahlen dürften. Dies hatten sie allerdings abgelehnt und an eine Inkasso Firma weitergeleitet. Die Inkasso-Firma nahm dann die Ratenzahlung an, mit der Bedinugung, dass wir zusätzlich für die Firma zahlen, womit ich absolut nicht einverstanden bin.
Warum hat 1&1 die Forderung an die Inkasso-Firma weitergeleitet, obwohl sie dazu verpflichtet ist, die Teilzahlung anzunehmen?
Unsere Telefonnummer haben sie immer noch nicht freigestellt, obwohl sie am 16. Juli dazu verpflichtet gewesen wären.
Meine Frage an Sie:
Wie kann ich mich von der Inkasso-Firma befreiern und meine Telefonnummer freigestellt bekommen? Und die Rechnung ohne Inkasso Kosten zu bezahlen.

mit freundlichen Grüße,,
Julius

E-Mail Adresse: [email protected]
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Grundsätzlich ist es durchaus üblich, dass Forderungen an Inkassodienste abgetreten werden, damit diese sodann die Forderungen geltend machen und durchsetzen. Daher konnte der Anbieter die gegen Sie bestehende Forderung auch an den Inkassodienst abtreten.

Darüber hinaus war der Anbieter auch nicht verpflichtet, Ihnen Ratenzahlung zu gewähren, denn hierauf besteht von Gesetzes wegen kein Anspruch. Vielmehr wird eine solche Zahlungserleichterung regelmäßig auf freiwilliger Grundlage gewährt.

Allerdings durfte die Abtretung der Forderung durch den Anbieter an den INkassodienst nur erfolgen, wenn Sie mit der Baezahlung der Rechnung in Verzug waren. Nur wenn Ihnen also vorher Zahlungsaufforderungen (Mahnungen) zugegangen waren oder wenn ein konkreter Termin zur Zahlung festgesetzt war, und nur wenn wenn Sie daraufhin keine Zahlung geleistet haben, durfte der Anbieter die Forderung an den Inkassodienst abtreten, und nur dann müssen Sie die Kosten des Inkassodienstes überhaupt zahlen.

Zur Freigabe Ihrer Telefonnummer ist der Anbieter natürlich verpflichtet: Ihnen steht insoweit ein Zurückbehaltungsrecht an der Zahlung, die der Anbieter von Ihnen verlangt, zu. Sie müssen erst dann Zahlung leisten, wenn der Anbieter Ihre Nummer auch nachweisbar freigibt. Teilen Sie daher dem Anbieter und zugleich auch dem Inkassodienst schriftlich mit, dass Sie erst dann Zahlung erbringen werden, wenn Ihre Telefonnummer freigegeben wird.



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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne können Sie nachfragen über "Antworten Sie dem Experten".

Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um die Abgabe einer positiven Bewertung bitten.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Ihre Anfrage ist ausführlich beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, so fair zu sein, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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