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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 22053
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Auf ein telefonisches Wechselangebot zu Vodafon forderte ich

Beantwortete Frage:

Auf ein telefonisches Wechselangebot zu Vodafon forderte ich schriftliche Unterlagen an. Darufhin kamen einige Schreiben aber keines, in dem Vertragsbeginn, Leistungen usw. zu ersehen waren. Es wurde ein Gerät geschickt, das ich per Post-Ident entgegennahm. Nun nehme ich an, dass diese Unterschrift dabei mein Fehler war. Inzwischen wurden Rechnungen in Höhe von 114 € geschickt. Mein Widerruf wurde als verspätet eingestuft. Was sollte ich nun tun?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie sind zu keinerlei Zahlungen verpflichtet, denn ein Sie rechtlich bindender Vertrag ist unter den gegebenen Umständen nicht entstanden.

Ein Vertragsschluss setzt die Einigung über sämtliche vertragswesentliche Punkte zwischen den Vertragsparteien voraus. Dazu zählen vorliegend Vertragsbeginn, Laufzeit des Vetrages und insbesondere die vertraglichen Leistungen. Sie haben sich mit dem Anbieter über keinen dieser zentralen vertraglichen Aspekte geeinigt mit der Folge, dass auch kein rechtswirksamer Vertrag begründet worden ist. Denn aus den Ihnen zugesandten Unterlagen konnten Sie diese vertragswesentlichen Umstände gerade nicht ersehen.

Daran ändert auch Ihre Unterschrift bei der Entgegennahme des Geräts nicht, denn mit dieser Unterschrift wird lediglich die tatsächliche Entgegennahme/der Empfang des Gerätes dokumentiert.

Weisen Sie daher sämtliche gegen Sie erhobenen Forderungen schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) unter Berufung auf diese klare Rechtslage - kein Vertragsschluss erfolgt - zurück.



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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt


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