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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26015
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe im März 2013 technische Hilfe beim einrichten eines

Beantwortete Frage:

Ich habe im März 2013 technische Hilfe beim einrichten eines Routers der Telekom benötigt. Hierbei wurde mir vom Herrn desTechn. Dienstes erklärt, daß ich auf ein eingeblendetes Symbol der Telekom auf dem Bildschirm klicken sollte, um die Erlaubnis zu geben, daß auf er auf meinem Computer arbeiten darf. Alles weitere der Installation wurde von der Telekom erledigt.
Hier war nie die Rede von einem Vertrag über 24 Monate und monatl. Gebühr von € 4,94.
Am 2. März erhielt ich die Vertragsbestätigung.
Da ich zwischenzeitlich einen Herzinfarkt mit Krankenhausaufenthalt und anschleißend
3 Wochen eine Rehakur hatte, konnte ich erst am 15. April kündigen.
Auf meine Kündigung wurde nicht reagiert. Ich hatte Kopien des des Krankenhauses und der Kurklinik beigefügt.
Auch auf 2 weitere Schreiben von mir mit der Bitte um Kopien des Vertrages wurden mir nur Geschäftsbedingungen zugesandt.
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie ergänzend fragen:

War in der Vertragsbestätigung eine Widerrufsbelehrung enthalten?

Wurde Ihnen während des Telefonates erklärt, dass hier über 2 Jahre Kosten auf Sie zukommen?

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.

Ein Widerrufsrecht ist vorhanden. Innerhalb 14 Tagen ohne Gründe. Ich konnte doch durch meine Krankheit doch nicht eher kündigen.
Während desTelefonats wurde nichts von monatl.Kosten oder der Laufzeit gesagt.

Experte:  hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Die Widerrufsfrist von 2 Wochen beginnt nach § 355 BGB erst dann wenn Ihnen die Widerrufsbelehrung mitgeteilt wurde. Dies ist also erst mit der Übersendung der Vertragunterlagen der Fall.

Wenn Sie schuldlos an der Versendung des Widerrufs gehindert waren (Krankheit) dann müssen Sie soweit Sie wieder gesund geworden sind, den Widerruf unverzüglich nachholen.

Sie hatten jedoch am 15.04.2013 nur die Kündigung ausgesprochen, was die Gegenseite nicht als Widerruf ausgelegt hat.

Sie sollten daher die Gegenseite nochmals anschreiben und mitteilen, dass Ihr Kündigungsschreiben vom 15.04.2013 als Widerruf auszulegen ist. Weiter sollten Sie nach §§ 119,123 BGB den geschlossenen Vertrag wegen Irrtums und arglistiger Täuschung anfechten, da Ihnen bei dem Telefonat nicht mitgeteilt wurde, dass Ihnen Kosten entstehen und dass Sie 24 Monate an den Vertrag gebunden sind.

Die Anfechtungserklärung kann formlos geschehen (Etwa:"Ich fechte den am XX angeblich geschlossenen Vertrag wegen Irrtums und arglistiger Täuschung nach §§ 119,123 BGB an (kurze Begründung).

Die Folge der Anfechtungserklärung ist, dass der Vertrag rückwirkend unwirksam wird und daher keinerlei Zahlungspflichten entstehen können.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


RASchiessl und 2 weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

habe ich Ihre Fragen beantwortet?

Wenn ja, dann würde ich mich über eine positive Bewertung sehr freuen.


Ansonsten fragen Sie gerne nach!



Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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