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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 19834
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Berlin,den 11.05.2013 Sehr geehrter Herr Huettemann, velen

Beantwortete Frage:

Berlin,den 11.05.2013

Sehr geehrter Herr Huettemann,

velen dank nochmals für Ihre Hilfe. Ich habe so verfahren, wie Sie mir in Ihrem Antwortschreiben in Sachen automatischer Laufzeitverlängerung (Partnerbörse EliteMedianet) geraten haben.
Ich habe dem Unternehmen in zwei verschiedenen Einschreibebriefen mit Rückantwort mitgeteilt, daß ich deren Vertragsverlängerung bzw. deren Entgeldanspruch für die 2.Vertragslaufzeit in Höhe von 419,40 Euro nicht anerkenne.
Dabei habe ich unter Berufung auf die derzeitige Rechtsprechung auf die Unwirksamkeit der Verlängerungsklausel hingewiesen (Urteil AG Neu-Ulm 2c1XXX-XX-XXXX0330).
Statt eines entsprechenden Antwortschreibens von Parship bekam ich heute eine mit einem normalen Brief (ohne einschreiben) zugestellte "Forderungssache EliteMe-dianet ...der Debitor-Inkasso GmbH", in der ich aufgefordert werde, die "Gesamt-forderung unverzüglich spätestens innerhalb einer Woche nach Zugang dieses Schreibens... zu begleichen" (Gesamtbetrag 504.86 Euro).
Ich gehe nach wie vor davon aus, daß die Parship-Firma keinen Anspruch auf die angemahnte Bezahlung hat, zumal ich während der Verlängerungslaufzeit nachweislich nicht, wie in dem Inkassoschreiben behauptet wird, die Vermittlungsleistungen durch Parship in Anspruch genommen habe.
Wie soll ich mich jetzt verhalten?
Soll ich auf das Inkasso-Schreiben antworten und meine Position darlegen?
Oder soll ich klein beigeben und der m.E. völlig unberechtigten Forderung nachkommen?
Können Sie mir bitte in dieser Angelegenheit helfen und raten, wie ich mich jetzt am besten verhalten soll?

Mit freundlichen Grüßen

Gerd Bansemir
Gepostet: vor 3 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Reaktion des Anbieters entspricht dem üblichen Vorgehensmuster der Branche: Der Verbraucher wird weiterhin unter Zahlungsdruck gesetzt, wenngleich eine wirksame Forderung tatsächlich nicht besteht.

Sie sollten sich daher auch weiterhin nicht gefügig machen lassen und keinesfalls Zahlungen leisten.

Es gehört leider zum üblichen Procedere unseriöser Anbieter, die Opfer Ihrer Dienste durch die Zusendung von außergerichtlichen Zahlungsaufforderungen, in denen in der Regel auch die unterschiedlichsten Zwangsmaßnahmen angedroht werden, zahlaungswillig zu machen. Lassen Sie sich davon auch jetzt nicht verunsichern oder einschüchtern.

Verfahren Sie wie folgt: Ignorieren Sie weitere Ihnen zugehende Mahnungen. Sie müssen erst reagieren, wenn Ihnen - was höchst unwahrscheinlich ist - ein gerichtlicher Mahnbescheid zugehen sollte. Gegen diesen legen Sie binnen 14 Tagen den Widerspruch ein.

Dann wird der Anbieter erstmals gezwungen sein, seine angebliche Forderung gegen Sie zu begründen. Dieses muss gegenüber dem Gericht erfolgen. Spätestens in diesem Stadium geben nahezu sämtliche unseriösen Anbieter auf und beantragen gar nicht erst den Erlass eines gerichtlichen Mahnbescheides, da Sie wissen, dass die geltend gemachten Forderungen tatsächlich nicht bestehen und sie diese vor Gericht auch nicht werden durchsetzen können.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Reaktion des Anbieters entspricht dem üblichen Vorgehensmuster der Branche: Der Verbraucher wird weiterhin unter Zahlungsdruck gesetzt, wenngleich eine wirksame Forderung tatsächlich nicht besteht.

Sie sollten sich daher auch weiterhin nicht gefügig machen lassen und keinesfalls Zahlungen leisten.

Es gehört leider zum üblichen Procedere unseriöser Anbieter, die Opfer Ihrer Dienste durch die Zusendung von außergerichtlichen Zahlungsaufforderungen, in denen in der Regel auch die unterschiedlichsten Zwangsmaßnahmen angedroht werden, zahlaungswillig zu machen. Lassen Sie sich davon auch jetzt nicht verunsichern oder einschüchtern.

Verfahren Sie wie folgt: Ignorieren Sie weitere Ihnen zugehende Mahnungen. Sie müssen erst reagieren, wenn Ihnen - was höchst unwahrscheinlich ist - ein gerichtlicher Mahnbescheid zugehen sollte. Gegen diesen legen Sie binnen 14 Tagen den Widerspruch ein.

Dann wird der Anbieter erstmals gezwungen sein, seine angebliche Forderung gegen Sie zu begründen. Dieses muss gegenüber dem Gericht erfolgen. Spätestens in diesem Stadium geben nahezu sämtliche unseriösen Anbieter auf und beantragen gar nicht erst den Erlass eines gerichtlichen Mahnbescheides, da Sie wissen, dass die geltend gemachten Forderungen tatsächlich nicht bestehen und sie diese vor Gericht auch nicht werden durchsetzen können.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 19834
Erfahrung: Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
ra-huettemann und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.


Berlin, den 24.07.13


Sehr geehrter Herr Hüttemann, heute ist der höchst unwahrschein-liche Fall eingetreten: es ist mir ein gerichtlicher Mahnbescheid vom Amtsgericht Stuttgart in Sachen "automatische Laufzeitverlängerung" (Partnerbörse Medianet) zugegangen mit der Aufforderung, innerhalb von 14 Tagen zum Mahnbescheid Stellung zu beziehen.


Soll ich, wie von Ihnen in der mail vom 11.Mai 2013 empfohlen, den Widerspruch einlegen?


 


Mit freundlichen Grüßen


Gerd Bansemir


 

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 3 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Ja, legen Sie gegen den Mahnbescheid umgehend schriftlich den Widerspruch ein.

Begründen Sie diesen wie oben erläutert.

Der Anbieter muss dann seine "Forderung" erstmals rechtlich begründen.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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