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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt und Diplom-Verwaltungswirt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 3447
Erfahrung:  Langjährige tätig im Verbraucherrecht.
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe im Oktober 2012

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe im Oktober 2012 meinen DSL-Vertrag beim Anbieter O2 um 24 Monate verlängert, nachdem mir telefonisch das Angebot gemacht wurde, dass der Grundpreis 19,90 EUR monatlich betragen würde. Dies habe ich auch schriftlich. Da ich mein Haus leider veräußern musste (Trennung) und übergangsweise bei meinen Eltern wohne habe ich den Vertrag gekündigt. O2 erklärte mir daraufhin, dass ich die restlichen Monate zu bezahlen hätte - wogegen auch nichts einzuwenden ist. Ohne das ich eine schriftliche Abschlussrechnung bekam, zog O2 eine Summe von über 560 EUR von meinem Konto ein. Also für einen monatlichen Grundpreis von 29,90 EUR. Ich ließ den Betrag zurückbuchen und habe einen Brief an O2 geschrieben, in dem ich meine Einzugsermächtigung für mein Konto widerrufen habe. Weiterhin habe ich dem Betreiber vorgerechnet, dass sich lediglich ein Restbetrag von knapp über 370 EUR bei einem monatlichen Grundpreis ergeben würde. Ich nutze ja keinerlei Dienstleistungen des Anbieters mehr, sondern wolle lediglich die Stilllegung meines Anschlusses und die verbleibenden Monate zu dem Preis bezahlen, zu dem ich den Vertrag auch abgeschlossen habe. Die knappe Antwort von 02 darauf war, dass ich die Vertragsbedingungen ja nicht erfüllen würde (24 Monate) und daher den höheren Preis zu zahlen hätte. Das werde ich auf keinen Fall tun, denn diese Gebaren erscheint mir nach einer probaten Abzockmethode, bzw. als Betrug. Welche Mittel habe ich mich gegen die Mehrforderung von über 200 EUR, die meiner Ansicht nach dem Betreiber nicht zusteht, zu wehren?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 4 Jahren.

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne aufgrund Ihrer Schilderung informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

Wenn Sie im Oktober 2012 einen Vertrag über 19,90 EUR mtl. abgeschlossen haben, dann kann das Unternehmen für die Restlaufzeit auch nur diesen Betrag zugrunde legen.

Es ist für mich nicht ersichtlich, warum hier die 29,90 EUR maßgeblich sein sollen.

Sie könnten den Betrag zahlen, der Ihrer Ansicht nach gerechtfertigt ist, und es hinsichtlich des überschießenden Betrages auf eine gerichtliche Überprüfung ankommen lassen.

Das Unternehmen müsste den Mehrbetrag gerichtlich anhängig machen. In diesem Prozess hätte das Unternehmen darzulegen, was für Vertragsbedingungen es rechtfertigen, den höheren Betrag anzusetzen.

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