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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 21562
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

xxxx, Kirchseeon, d. 13.04.2013Guten Tag.Der

Kundenfrage

xxxx, Kirchseeon, d. 13.04.2013 Guten Tag. Der Energieversorger xxxxxxx ist gestern insolvent geworden. Dies hat z.B. das ZDF bekannt gegeben. Leider bin ich mit meinem 2-Personenhaushalt davon betroffen, unsere vierteljährliche Strom-Vorauszahlung wurde am 29.03. d.J. für das 2. Quartal in Höhe von € 385,22 von meinem Konto vereinbarungsgemäß abgebucht. Ich bin jetzt ratlos wie es weiter geht. Hier einige Fragen die mich drücken : 1. Muß ich den Stromlieferungsvertrag mit xxxxx kündigen. 2. Sicher werde ich die Einzugsermächtigung zu Gunsten von FlexStrom für künftige Abbuchungen stornieren müssen. 3. Ich habe eine Vorauspauschale zur Strompreissicherung in Höhe von € 145,77 mit der ersten Abschlagszahlung für 2013 am 27.12.2012 gezahlt, dieses Geld ist wohl verloren. 4. Wie lange werde ich noch mit Strom beliefert und von wem? 5. Wie schnell muß ich mir jetzt einen anderen Energie-Lieferanten besorgen. Darf ich Sie bitten, mir auf meine Fragen zu antworten, ich bedanke XXXXX XXXXX schon im Voraus. Vielen Dank für Ihre Bemühungen Freundliche Grüße xxxx Meine E-Mail-Adresse :[email protected]

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

1.) Ungeachtet der eingetretenen Insolvenz haben Sie derzeit noch kein außerordentliches - fristloses - Kündigungsrecht. Sie müssten folglich ordentlich - alos unter Einhaltung der in den Vertragsbedingungen Ihres Belieferungsvertrages bestimmten Kündigungsfrist - kündigen. Ein außerordentliches Kündigungsrecht würde Ihnen dann zustehen, wenn und soweit Flexstrom die Belieferung mit Strom nicht mehr sicherstellen kann.

2.) Ja, Sie sollten die Abbuchnungsbefugnis unverzüglich widerrufen.

3.) Die Vorauspauschale werden Sie leider nicht mehr zurückholen können: Einen entsprechenden Widerruf der Abbuchung hätten Sie sechs Wochen nach der Abbuchung am 27.12.12 vornehmen können. Sie können hier leider nur den weiteren Gang der Entwicklung abwarten und sodann eine etwaige Rückforderung zur Tabelle bei dem Insolvenzverwalter anmelden. Sie müssen damit rechnen, dass Sie nur einen geringen Teil Ihrer Vorauszahlung zurückerhalten.

4.) Zunächst werden Sie weiterhin von Flexstrom beliefert. Kündigt der Insolvenzverwalter an, dass Flexstrom die Belieferung nicht mehr leisten kann, so können Sie sich unverzüglich einen neuen Versorger suchen - aber erst dann. Sie sollten daher die aktuellen Meldungen in der Tagespresse verfolgen.

5.) Sobald die Versorgung durch Flexstrom nicht mehr gesichert ist, fallen Sie zunächst in die Grundversorgung. Der für Sie örtlich zuständige Grundversorger übernimmt daher für die Zeit Ihrer Suche nach einem neuen (günstigeren) Anbieter Ihre Stromversorgung, da diese zur gesetzlich gewährleisteten Daseinsvorsorge zählt. Haben Sie dann einen neuen Versorger gefunden, so können Sie gegenüber dem Grundversorger innerhalb von zwei Wchen kündigen.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt


Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

1.) Ungeachtet der eingetretenen Insolvenz haben Sie derzeit noch kein außerordentliches - fristloses - Kündigungsrecht. Sie müssten folglich ordentlich - alos unter Einhaltung der in den Vertragsbedingungen Ihres Belieferungsvertrages bestimmten Kündigungsfrist - kündigen. Ein außerordentliches Kündigungsrecht würde Ihnen dann zustehen, wenn und soweit Flexstrom die Belieferung mit Strom nicht mehr sicherstellen kann.

2.) Ja, Sie sollten die Abbuchnungsbefugnis unverzüglich widerrufen.

3.) Die Vorauspauschale werden Sie leider nicht mehr zurückholen können: Einen entsprechenden Widerruf der Abbuchung hätten Sie sechs Wochen nach der Abbuchung am 27.12.12 vornehmen können. Sie können hier leider nur den weiteren Gang der Entwicklung abwarten und sodann eine etwaige Rückforderung zur Tabelle bei dem Insolvenzverwalter anmelden. Sie müssen damit rechnen, dass Sie nur einen geringen Teil Ihrer Vorauszahlung zurückerhalten.

4.) Zunächst werden Sie weiterhin von Flexstrom beliefert. Kündigt der Insolvenzverwalter an, dass Flexstrom die Belieferung nicht mehr leisten kann, so können Sie sich unverzüglich einen neuen Versorger suchen - aber erst dann. Sie sollten daher die aktuellen Meldungen in der Tagespresse verfolgen.

5.) Sobald die Versorgung durch Flexstrom nicht mehr gesichert ist, fallen Sie zunächst in die Grundversorgung. Der für Sie örtlich zuständige Grundversorger übernimmt daher für die Zeit Ihrer Suche nach einem neuen (günstigeren) Anbieter Ihre Stromversorgung, da diese zur gesetzlich gewährleisteten Daseinsvorsorge zählt. Haben Sie dann einen neuen Versorger gefunden, so können Sie gegenüber dem Grundversorger innerhalb von zwei Wchen kündigen.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

1.) Ungeachtet der eingetretenen Insolvenz haben Sie derzeit noch kein außerordentliches - fristloses - Kündigungsrecht. Sie müssten folglich ordentlich - alos unter Einhaltung der in den Vertragsbedingungen Ihres Belieferungsvertrages bestimmten Kündigungsfrist - kündigen. Ein außerordentliches Kündigungsrecht würde Ihnen dann zustehen, wenn und soweit Flexstrom die Belieferung mit Strom nicht mehr sicherstellen kann.

2.) Ja, Sie sollten die Abbuchnungsbefugnis unverzüglich widerrufen.

3.) Die Vorauspauschale werden Sie leider nicht mehr zurückholen können: Einen entsprechenden Widerruf der Abbuchung hätten Sie sechs Wochen nach der Abbuchung am 27.12.12 vornehmen können. Sie können hier leider nur den weiteren Gang der Entwicklung abwarten und sodann eine etwaige Rückforderung zur Tabelle bei dem Insolvenzverwalter anmelden. Sie müssen damit rechnen, dass Sie nur einen geringen Teil Ihrer Vorauszahlung zurückerhalten.

4.) Zunächst werden Sie weiterhin von Flexstrom beliefert. Kündigt der Insolvenzverwalter an, dass Flexstrom die Belieferung nicht mehr leisten kann, so können Sie sich unverzüglich einen neuen Versorger suchen - aber erst dann. Sie sollten daher die aktuellen Meldungen in der Tagespresse verfolgen.

5.) Sobald die Versorgung durch Flexstrom nicht mehr gesichert ist, fallen Sie zunächst in die Grundversorgung. Der für Sie örtlich zuständige Grundversorger übernimmt daher für die Zeit Ihrer Suche nach einem neuen (günstigeren) Anbieter Ihre Stromversorgung, da diese zur gesetzlich gewährleisteten Daseinsvorsorge zählt. Haben Sie dann einen neuen Versorger gefunden, so können Sie gegenüber dem Grundversorger innerhalb von zwei Wchen kündigen.



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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Seien Sie so freundlich, und geben Sie eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen ("Antworten Sie dem Experten") haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Sie können nach Abgabe einer positiven Bewertung selbstverständlich jederzeit kostenfrei Nachfragen stellen.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
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