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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 23096
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe im Januar mit DHL einen Paket verschickt.

Beantwortete Frage:

Guten Tag,
ich habe im Januar mit DHL einen Paket verschickt. Da der Wert des Inhalts höher 500EUR war, habe ich dieses über DHL Versicherung höher versichert. Es ist die Sachlage so, dass der Paket laut DHL verloren gegangen ist. Und ich den Inhalt des Paketes angeben und zusätzlich eine Anschaffungsrechnung vorlegen soll. Der Inhalt des Paketes stamm aus dem früheren Shop meiner Frau, deshalb habe ich Sie darum gebeten mir eine Rechnung auszustellen. Was sie gemacht hat. Alle unterlagen habe ich an DHL abgeschickt. Jetzt bekomme ich eine Antwort seitens DHL, dass die Rechnung meiner Frau nicht annerkannt wird und DHL in dieser Sache Polizei einschalten würde, aber vorab möchten sie die Seriennummern des Inhalt und Anschaffungsrechnungen haben. Ich habe darauf geantwortet, dass die Einbeziehung der Polizei mir sehr gelegen ist und dass ich parallel einen rechtlichen Beistand einholen werde, weil ich diese Entscheidung nicht akzeptiere. Die Seriennummern des Inhalts habe ich mit eingeführt.

Jetzt möchte ich wissen, wie meine Chancen stehen und wie ich weiter vorgehen soll?

Bedanke XXXXX XXXXX die Antwort.

MFG
Diele
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Weshalb will DHL denn die Rechnung Ihrer Frau nicht anerkennen? Hat DHL sich hierzu geäußert?


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Das weiß ich nicht... Die haben sich dazu nicht geäußert. Ich hatte mit der Sachbearbeiterin einen telefonischen Kontakt, auf Grund des Schreibens von ihr. In diesem Schreiben wollte sie wissen:


1. Der Empfänger der Sendung wird auf der Rechnung nicht aufgeführt. Meine Antwort: Der Paketempfänger ist mein Sohn aus der früherer Beziehung, der bei der Mutter lebt. Und der ist auch nicht der Käufer. Sondern, dass es sich um Geschenke handelt. Rechnungsempfänger bin ich selbst.


2. Die Bankverbindung auf der Rechnung stimmt nicht mit meiner angegebener überein. Meine Antwort: Ich bin der Absender, damit auch der Beschädigter und nicht meine Frau. Was hat es mit der Bankverbindung des Shops und meiner zu tun...


 


3. Als Geschäftsinhaberin ist Ihre Frau aufgeführt und mein Name wird auf der Rechnung nicht erwähnt. Meine Antwort: wieso soll es? Bin nicht Gewerbemitinhaber oder ähnliches... Habe in dem Sinne damit nichts zu tun, habe ledeglich nur Paketinhalt erworben.


 


4. Des weiteren wurde die Rechnung am 21.12.12 ausgestellt, weshalb wurde diese erst am 31.12. von Ihnen eingeliefert? Meine Antwort: Ich darf doch noch selbst bestimmen, wann ich was verschicken...


 


Habe ich Ihnen weiter geholfen, sonst bitte weiter nachfragen...


 


Danke XXXXX XXXXX


Diele

Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Klarstellungen.

Sie haben eine Paketversicherung abgeschlossen, und mit dem Verlust der Sendung ist der Versicherungsfall eingetreten.

Sie haben demgemäß auch einen versicherungsvertraglichen Anspruch auf Zahlung der Versicherungssumme.

Sie müssen hier lediglich die anfegorderten Nachweise erbringen - Inhalt des Pakets und Beibringung der Rechnung. Das haben Sie in rechtlich nicht zu beanstandender Weise getan, indem Sie die Rechnung Ihrer Ehefrau eingreicht haben.

Die Rechnung ist rechtlich ihrerseits vollkommen korrekt, und die von der Versicherung vorgebrachten Einwände sind sachlich in keiner Weise schlüssig und nachvollziehbar. Sie haben diese Einwände in Ihrer Antwort an die Versicherung daher auch richtigerweise entkräftet.

Leider ist es so, dass Versicherung immer wieder versuchen, sich ihrer klaren Einstandspflicht zu entziehen - wie hier. Sie sollten sich hiervon keinesfalls beirren und beeindrucken lassen, denn die Versicherung ist hier in der Reguleirungspflicht.

Fordern Sie die Versicherung daher schriftlich und nachweisbar (Einschreiben mit Rückschein) unter Setzung einer Frist von 10-14 Tagen zur Zahlung auf. Kündigen Sie in dem Schreiben an, dass Sie nach erfolglosem Ablauf der Frist Ihren Anspruch auf dem Rechtsweg durchsetzen werden und dass Sie hierzu einen Anwalt einschalten werden. Weisen Sie die Versicherung darauf hin, dass sie Ihnen die Anwaltskosten zu erstatten hätte.

Nach erfolglosem Fristablauf sollten Sie einen Rechtsanwalt vor Ort mit der notfalls gerichtlich in Wahrnehmung ihrer rechtlichen Interessen beauftragen.

Nach erfolglosem Fristablauf oder Verweigerung hätte die Versicherung Ihnen sodann die Rechtsanwaltskosten als Verzugsschaden ebenfals zu erstatten.


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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
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Ihre Anfrage ist umfassend und ausführlich mit einem für Sie günstigen Ergebnis beantwortet worden.

Haben Sie Nachfragen, stellen Sie diese bitte. Ansonsten ersuche ich Sie nochmals höflich, eine positive Bewertung abzugeben, damit eine Bezahlung für die in Anspruch genommene Rechtsberatung erfolgen kann.

Kostenlose Rechtsberatung ist verboten.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
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