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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 27031
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ende September 2009 wechselte

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ende September 2009 wechselte ich meine Wohnung. Bei meinem Telefonanbieter NetAachen kündigte ich wegen Umzug im August 2009 zum baldmöglichsten Zeitpunkt. Bis November 2012 hörte ich diesbezüglich nichts mehr. Da kam ein Schreiben einer Inkassofirma mit Forderungen von September 2009-Januar 2010. Diese Forderung lehnte ich dem Inkassounternehmen gegenüber ab und auch dem danach eingeschaltetem Anwalt.
Dieser verlangte die Kündigung. Leider habe ich sie nach so langer Zeit nicht mehr. Die Kündigung wurde aber im August 2009 von meiner Mutter und einer Freundin im NetAachen Laden in der Innenstadt abgegeben.
Am heutigen Tage bekam ich einen Mahnbescheid. Wie soll ich mich verhalten? Einspruch einlegen?

MFG
W.Tews
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Kannten Mutter und Freundin den Inhalt des Schreibens? Können die beiden bestätigen dass sie eine Kündigung im Laden abgegeben haben?

Sie schreiben: Sie haben zum baldmöglichsten Zeitpunkt gekündigt: Können Sie mir die Kündigungsfristen nennen?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl,


Mutter und Freundin kannten den Inhalt.


 


Die Kündigungsfristen stehen hier: http://www.netaachen.de/privatkunden/service/downloadcenter/agb/


 


Besteht denn bei Umzug kein Sonderkündigunghsrecht.


Bewohnt habe ich die Wohnung seit August 2005


 


Mfg


W.Tews

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX freundliche Ergänzung.

Ich habe mir die AGB angesehen und dort ist von einer Mindstvertragslaufzeit von zunächst 24 Monaten und danach 12 Monaten mit einer 3 monatigen Kündigungsfrist auszugehen. Inwieweit Sie diese Kündigungsfrist eingehalten haben, hängt vom Vertragsbeginn ab.

Den Zugang der Kündigung als solchen können Sie mit zwei Zeugen (Mutter und Freundin) beweisen, auch wenn die Kündigung selbst nicht mehr vorhanden ist. Beide müssen nur bekunden können, dass Sie die Kündigung in den Laden getragen haben und dass sie wussten dass es sich um die Vertragskündigung handelt.

Unabhängig davon sollten Sie gegen den Mahnbescheid zumindest für die Monate September bis Dezember 2009 Einspruch einlegen.

Diese Forderungen sind verjährt. Nach §§ 195,199 BGB verjähren Forderungen nach 3 Jahren, beginnend mit dem Ende des Jahres in dem der Anspruch entstanden ist. Wenn der Mahnbescheid erst 2013 bei Gericht eingegangen ist, dann sind die Forderungen für 2009 verjährt. Nicht verjährt wären nur noch der Januar 2010. Dabei ist dann fraglich wann der Vertrag durch Ihre Kündigung beendet wurde (also wann Sie den Vertrag ursprünglich) abgeschlossen haben.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.