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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 7723
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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RASchroeter ist jetzt online.

Ich habe dummer Weise am Telefon bei einer Gewinnspielgemeinschaftmeine

Beantwortete Frage:

Ich habe dummer Weise am Telefon bei einer Gewinnspielgemeinschaftmeine Teilname erklärt. Nach Erhalt der Unterlagen kündigte ich jedoch meine Teilname. Nach kurzer Zeit erhieltich Post von einer anderren gleichartigen Organisation Unterlagen zum Mitspielen.Diese habe ich ignoriert Nun verlangt diese Organisation das Geld für die Teilname.Die Teilnahmeerklärung, so saagte man mir auf meine Nachfrage, habe man von von der vorhergehenden Organisatin.Weil ich bei dieser auf meiner Kündigung nicht ausdrücklich vermerkt hätte, dass ich die " Verwendung meiner Daten zu Werbezwecken
widerrufe",Wäre ich noch immer im Kreis aktiver Mitspieler. Grosszügiger Weise bot man mir an, meine Teilname auf drei Monate zu beschränken (163,50 €) an sonsten müsse ich für neun Monate bezahlen. Aus dem "Vertrag" komme ich sonst nich raus.
Meine Frage: Muss ich das Vorgehen der beiden Organisationen akzeptierenn und bezahlen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  hat geantwortet vor 4 Jahren.

RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,



vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

RASchroeter :

Akzeptieren und Bezahlen müssen Sie nicht.

RASchroeter :

Sie sollten einen etwaigen Vertrag widerrufen und anfechten. Die hier vorgenommene Überleistung von einer Teilnahme auf eine andere ist sicherlich nicht zulässig, um einen Zahlungsanspruch zu begründen.

RASchroeter :

Jedenfalls reicht die telefonsiche Teilnahme an einem Gewinnspiel nicht aus, um bei einem anderem Gewinnspiel eine Zahlungsanspruch herzuleiten. Das Vorgehen erscheint mir hier wenig seriös, wass durch das grosszügige Angebot schon belegt wird.

RASchroeter :

Daher widerrufen Sie einen Vertrag und fechten diesen rein vorsorglich an. Lassen Sie sich durch Folgeschreiben nicht einschüchtern, sondern bleiben Sie standhaft, auch wenn mit der Einschaltung eines Anwaltes gedroht wird.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.


 


Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten, wenn Sie mit dieser zufrieden sind. Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach ("Antworten Sie dem Experten") bevor Sie eine Bewertung abgeben.


 


Mit besten Grüßen


 


Marcus Schröter, MBA


Rechtsanwalt & Immobilienökonom


 


Zertifizierter Zwangsverwalter

RASchroeter :

 


Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und wäre für eine positive Bewertung dankbar.

Viele Grüße

Customer:

Ich habe noch nie geschettet und bin etwas hilflos. haben sie etwas mit meiner Frage anfangen können?

RASchroeter :

Ja, es besteht keine Zahlungsverpflichtung, da Sie mit der "gleichartigen" Organisation keine Vertrag abgeschlossen haben.

RASchroeter :

Aber selbst wenn Sie einen solchen Vertrag abgeschlossen hätten, wäre dieser anfechtbar.

RASchroeter :

Schließlich kann die eine Organisation nicht einfach vertrauliche Daten weitergeben und hieraus einen Zahlungsanspruch generieren.

RASchroeter :

Daher sollten Sie dem Anspruch widersprechen und keine Zahlung vornehmen.

Customer:

Ist mit meiner telefonischen Zusage, für 3 monate zu bezahlen ein gültiger Vertrag abgeschlossen?

RASchroeter :

Nein, da der Zahlungsanspruch zum einen durch eine andere Organisation geltend gemacht wird, mit Sie keinen Vertrag geschlossen haben. Zum anderen besteht keine Einigung über die Höhe der Teilnahmegebühr.

Customer:

die forderung für die 3 monate beträgt 163,50 € , die drohung über 9 monate entsprechend 490,50 €

RASchroeter :

Dies alleine ist schon ein Indiz dafür, dass die Forderung keine rechtliche Grundlage hat. Warum sollte hier auf ein Anspruch verzichtet werden. Daher ist die Forderung zurückzuweisen und keinesfalls zu bezahlen.

Customer:

raten sie mir, eine schriftliche absage zu schicken bzw eine kündigung?

RASchroeter :

Ja in jedem Fall sollten Sie schriftlich einen vermeintlichen Vertrag widerrufen und anfechten. Das Schreiben senden Sie als einfachen Brief, welches ein Bekannter als Bote zur Post aufgeben soll.

RASchroeter :

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und wäre für eine positive Bewertung dankbar.

Viele Grüße

RASchroeter :

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,


 


soweit noch Nachfragen bestehen, stehe ich hier gerne weiterhin zur Verfügung. Habe ich Ihre Frage beantwortet, bin ich für eine positive Bewertung dankbar.


 


Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße!

RASchroeter und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.