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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 27030
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich erhielt per Email die Aufforderung zur Bezahlung einer

Beantwortete Frage:

Ich erhielt per Email die Aufforderung zur Bezahlung einer Bestellung , die ich nie gemacht habe, mit Frist 10.03.13.
Ansonsten gehe die Forderung an ein Inkassounternehmen.
Was muss ich unternehmen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

War der email ein Anhang beigefügt?


Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.


Ja, die angebliche Bestellung ist im ZIP-Format beigefügt, lies sich aber nicht öffnen.


Habe nur einen Versuch gemacht wegen Verdacht auf ev. Viren

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


In diesem Falle ist die Sache klar:

Diese Art von emails ist uns seit etwa gut einem Jahr bekannt.

Die Beträge und die Firmennamen variieren häufig, aber das Muster (Völlig unbekannte Forderung, letzte Zahlungsaufforderung per email und vor allem diese Zip Datei) sind immer identisch

Der alleinige Zweck warum Sie diese emails erhalten ist Ihren Computer mit einem Virus oder Trojaner zu infizieren.

Der Virus Trojaner steckt in einer solchen Zipdatei (=Anhang der email), die zumeist die Rechnung, beziehungsweise die Bankverbindung enthalten soll.

Auf die email reagieren Sie am besten gar nicht.

Zahlen Sie keinesfalls und nehmen Sie auch nicht weiter mit dem Absender Kontakt auf. Wir haben häufig mit diesen Mails zu tun und uns ist kein Fall bekannt, in welchem die angebliche frei erfundene Forderung gerichtlich durchgesetzt oder an ein Inkassounternehmen abgegeben wurde wurde.


Sie haben daher keine gerichtliche Durchsetzung dieser erfundenen Forderung zu befürchten. Es wird sich auch keine Inkassobüro bei Ihnen melden

Die Email wurde auch ohne Wissen der angeblichen Rechnungsaussteller versandt

Sie sollten also die email entweder löschen oder an die Polizei (nächste Polizeidienststelle) übergeben und Strafanzeige gegen Unbekannt wegen §§ 303a, b StGB beziehungsweise wegen § 263 StGB erstatten.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.