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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26612
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe zusammen mit meiner Mutter für unsere Urenkel/Enkel

Beantwortete Frage:

Ich habe zusammen mit meiner Mutter für unsere Urenkel/Enkel in den Jahren 1993,94, 1998 und 2000 bei der Dresdner Bank ein Depot angelegt. Die ersten Depots noch bei der Filiale in Esslingen, später dann bei der Filiale in Stuttgart, weil meine Mutter von Esslingen nach Stuttgart zog. Sowohl in Esslingen als auch in Stuttgart wurde mir versichert, dass ich für die Depots der Kinder, die ja jeweils 18 Jahre bei der Bank und für die Bank arbeiten sollten, keine Depotgebühr bezahlen müsse.
Inzwischen wurde die Dresdner Bank von der commerzbank übernommen und damit auch meine Depots. Ich bekam zwar Mitteilung von dieser Übernahme, aber keine Mitteilung, dass ab jetzt Depotgebühren fällig sein sollten. Im Herbst bekam ich schon Rechnungen für Depotgebühren, schrieb damals meinem Bankberater, das sei sicher ein Irrtum, er solle es stornieren. Heute bekomme ich nun wiederum Rechnungen für das 4. Quartal über je 4,95. Bei dem geringen Ertrag der Mündelgelder ist das ein richtiger Verlust (2% Jahreszins, das deckt nicht einmal die Inflation). Hab ich irgendeine Möglichkeit zu protestieren? Kann ich ohne Verluste die Depots auflösen?
Ich danke XXXXX XXXXX für eine Antwort.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Wer ist Depotinhaber (Enkel, Urenkel)?

Wer kann diese Abrede der Kostenfreiheit bestätigen? Also wer war bei dieser Zusicherung zugegen?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Die Depotinhaber sind meine Enkelin Inka Kostamoinen und mein Enkel Otto Kostamoinen. Mein Bankberater bei der Dresdner Bank hiess O. Jordanow, mein Bankberater bei der Commerzbank ist Herr Hölzl.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wer bei der Einrichtung der Depots dabei war, kann ich nicht mehr sagen. Ich weiss aber, dass Herr Jordanov dafür sorgte, dass ich keine Depotgebühr für die Enkel (insgesamt waren es 4, zwei sind inzwischen schon 18 und ihr Depot aufgelöst) bezahlen musste. Die Depotgebühr für mein eigenes Depot bezahle ich natürlich ohne Widerrede.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX freundliche Ergänzung

In diesem Falle können Sie und Ihre Mutter als Zeugen auftreten.

Wenn die Bank Ihnen zugesichert hat, dass keinerlei Depotkosten entstehen, dann ist die Bank an diese Zusicherung auch vertraglich gebunden und kann nicht einfach Depotgebühren in Rechnung stellen.

Sollte die Bank weiter von Ihnen diese Gebühren abverlangen, so können Sie sich an den Ombudsmann der Bank wenden und sich dort beschweren. Der Ombudsmann wird Ihre Beschwerde dann an die Bank weiterleiten und dann eine Entscheidung treffen.

Das Verfahren ist für Sie kostenfrei.

Den für Sie zuständigen Ombudsmann wird Ihnen Ihre Bank benennen.

Sie können das Depot auflösen indem Sie die Wertpapiere verkaufen oder aber indem Sie es auf eine andere Bank übertragen, die keine Depotgebühren verlangen. Letzteres sollte kostenlos möglich sein.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.