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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26586
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen/Herren,ich würde gerne wissen,

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen/Herren, ich würde gerne wissen, nach welchen Richtlinien ein Notar oder Testamenstvollstrecker für die Eintragung eines Nießrechtes bezahlt wird. Ich habe gerade die Rechnung meines Anwalts bekommen, der sich um das Nießrecht für die Lebensgefärtin meines verstorbenen Vaters gekümmert hat. Und seine Rechnung beträgt 5 % der Immobilie. Ist das rechtens? Mir erscheint die Summe doch ziemlich hoch zu sein. Vielen Dank XXXXX XXXXX für ihr Feedback. MfG xxxxx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie ergänzend fragen:

Sie sprechen von einer Anwaltsrechnung.

Wie ist der Anwalt tätig geworden?

Wurde er zum Testamentsvollstrecker bestellt?

Wenn nein, welche Tätigkeit hat der Anwalt konkret durchgeführt?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Er wurde mir vom Gericht als Testamentsvollstrecker zugewiesen und ich habe ihn akzeptiert.


Seine Aufgabe bestand nur in der Eintragung des Nießrechts, da dies im Testament so aufgeführt war.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX freundliche Ergänzung.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Nach § 2221 BGB kann der Testamentsvollstrecker für die Führung des Amtes eine angemessene Vergütung verlangen.

Als Bemessungsgrundlage für eine angemessene Vergütung muss daher auf den konkreten Aufgabenbereich des Testamentsvollstreckers abgestellt werden.

Soweit die Tätigkeit des Testamentsvollstreckers nur darin bestand einen Nießbrauch einzutragen, liegt eine sogenannte Abwicklungsvollstreckung vor.

In diesem Falle kann der Testamenstvollstrecker die Regelvergütung verlangen.

Die Regelvergütung bemisst sich nach einer Tabelle. Es sind hier verschiedene Tabellen in Umlauf. Nach der Rechtsansicht des BGH ist die sogenannte Rheinische Tabelle eine akzeptable Grundlage.


Diese Tabelle nimmt etwa 4% des Bruttonachlasswertes als Grundlage.

Wenn die Aufgabe des Vollstreckers die Eintragung des Nießbrauches war dann ist der Wert des Nießbrauches und nicht der Wert der Immobilie für die Berechnung der Vergütung ausschlaggebend.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
vielen dank. das hat mir weitergeholfen.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Bitte sehr gerne!

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!
RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.