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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 3784
Erfahrung:  Langjährige tätig im Verbraucherrecht.
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe von einer Pflegestation

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe von einer Pflegestation einen 4 Jahre alten Hund mit einem "Vertrag zur Übernahme der Halterschaft eines Tieres (kein Kaufvertrag im Sinne des § 433 BGB)" übernommen und 300€ Schutzgebühr bezahlt. In der Anzeige und in dem Gesprächen vorher hieß es er sei Stubenrein, lieb, und kann mit Katzen klar kommen. Für den Hund wurde bevor ich den Vertrag unterschrieben habe, bereits einen Termin zur Kastration gemacht. Nun stellte es sich bereits nach ein paar Std. heraus, dass er weder stubenrein, noch mit unserer Katze klarkam (gehetzt). Des Weitern trotz zwischenzeitlicher Kastration ein hohes Aggressionpontenzial mir und anderen Hunden/Menschen aufwies, sodass ich ihn gleich, also innerhalb 24 Std., wieder zurückgebracht habe, da wir mit so einem Hund nicht zurechtkommen können und auch Respekt haben. Jetzt möchte die Pflegestelle nicht die 300€ zurück zahlen - Darf Sie das? Ist das Rechtens? MfG
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 4 Jahren.


Sehr geehrter Fragesteller!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich gerne aufgrund Ihrer Schilderung informatorisch Auskunft gebe wie folgt:

Es kommt hier auf die Vereinbarung in dem Übernahmevertrag an.

Üblicherweise wird dort geregelt, dass die Schutzgebühr grundsätzlich nicht zurückerstattet wird, wenn ein Tier nach erfolgter Vermittlung wieder zurückgegeben werden muss.

Gibt es im Vertrag oder den Allgemeinen Geschäftsbedingungen bzw. Vermittlungskriterien eine solche Regelung?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

ja die Regelung


steht im Vertrag!

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 4 Jahren.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Dann wird es leider schwierig.

Sie könnten den Vertrag anfechten, weil die Aussagen der Pflegestation hinsichtlich der Eigenschaften des Hundes nicht zutreffen und Sie absichtlich getäuscht worden sind. Hierzu müsste der Pflegestation nachgewiesen werden, dass Sie von den tatsächlichen Eigenschaften des Hundes gewusst diese aber verschwiegen hat.

Möglicherweise kann der Pflegestation vorgeworfen werden, dass Sie Ihnen nicht dazu geraten hat, den Hund zunächst zur Probe ins Haus zu nehmen. Dies könnte als Pflichtverletzung der Pflegestation gewertet werden und eine Schadenersatzpflicht begründen.


Bei Unklarheiten fragen Sie bitte einfach nach.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 4 Jahren.

Besteht noch Klärungsbedarf? Gerne stehe ich für Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, eine positive Bewertung zu hinterlassen.

Danke

Mit freundlichen Grüßen
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