So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 22901
Erfahrung:  Zahlreiche Mandate im Bereich Verbraucherrecht
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Verbraucherrecht hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe etwa im Dezember 2011

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe etwa im Dezember 2011 meinen Stromanbieter für 1. März 2012 gewechselt. Neuer Stromanbieter wurde Löwenzahn Energie. Ich habe die Jahresvorauszahlung geleistet und alles war kein Problem. Im Dezember 2012 erhielt ich die erneute Rechnung für die Jahreslieferung ab 1.3.2013. Da sich der Preis deutlich erhöht hat, habe ich versucht zu kündigen, um mir einen neuen Anbieter zu suchen. Leider war ich zwei Tage über der Kündigungsfrist und ich konnte den Vertrag nicht mehr kündigen. Dies hat mich zwar geärgert aber ich habe es akzeptiert. Nun erfuhr ich aber über die Medien, unter anderem auch die heute-Nachrichten, dass Löwenzahn Energie in Zahlungsschwierigkeiten sei und die Stadtwerke in Wuppertal ihnen die Netzbenutzung abgestellt habe, da sie die Netzgebühren nicht bezahlt haben. Durch diese Unsicherheit möchte ich nun nicht die 600,-€ Vorauszahlung leisten. Welche Möglichkeiten habe ich?
Mit freundlichen Grüßen
Katja
aus BaWü
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Leider verschafft Ihnen der geschilderte Umstand kein außerordentliches Recht zur Kündigung des bestehenden Versorgungsvertrages.

Allein die öffentliche Berichterstattung über Zahlungsschwierigkeiten oder eine in Zukunft drohende Insolvenz des Unternehmens berechtigt Sie leider nicht zur außerordentlichen Kündigung des Vertragsverhältnisses, bzw. zur Nichtleistung der vertraglich gschuldeten Vorauszahlung.

Dies wäre nur dann anders, wenn und soweit auch Ihr lokaler Netzbetreiber dem Anbieter die Nutzungsrechte entzogen hätte und Sie von dem Anbieter nicht mehr versorgt werden könnten. Dann könnten Sie den Vertrag außerordentlich kündigen.

Leider können Sie unter den gegebenen Umständen daher nur versuchen, statt der Vorauszahlungsweise eine Zahlung von monatlichen Abschlägen zu vereinbaren.

Es tut mir sehr Leid, Ihnen keine erfreulichere Mitteilung überbringen zu können, aber die Rechtslage ist insoweit leider eindeutig.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".

Geben Sie bitte eine positive Bewertung ab, wenn Sie keine Nachfragen haben, denn nur so erhalte ich die für die Rechtsberatung vorgesehene Vergütung.

Vielen Dank!


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt


ra-huettemann und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.