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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26878
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bräuchte bitte Hilfe

Beantwortete Frage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bräuchte bitte Hilfe in folgendem Fall.
Ich habe in einer WG gewohnt und den Internet Vertrag auf meinen Namen abgeschlossen. (Anbieter 1und1)
Als ich ausgezogen bin (Nov2011) haben wir die Kontodaten online von meinem Mitbewohner angegeben und wenig
später eine Vertragsumschreibung gemacht. ( Offizielle Umschreibung mit Unterschriften und meiner neuen Anschrift, Ausweiskopie von mir)
Mein Mitbewohner Herr G. hatte seinen Ausweißkopie nicht geschickt.

Etwas später habe ich eine Benachrichtigung bekommen das die Umschreibung wegen der fehlenden Ausweiskopie nicht ausgeführt wurde.

Von seinem Konto konnten die ersten zwei ausstehenden Zahlungen nicht abgebucht werden, folgende aber schon.
lt. Herr G. hat er auch nachgefragt warum das nicht geht.

Ich habe ihm die emails immer weitergeleitet und irgendwann nichts mehr gehört.

letztens habe ich ein Amtsgerichtsschreiben bekommen die Zahlung zu begleichen mit diversen Aufschlägen von Gebühren natürlich.
daraufhin habe ich wiederspruch eingelegt und den Fall geschildert.
ich habe vorher keine schriflichen Mahnungen bekommen.(zu meiner Adresse)
1und1 sagte mir am Telefon sie können nichts mehr machen aber sie haben schon Mahnungen geschickt aber nicht an meine Adresse
sonder die der WG wo ich früher gewohnt habe und somit gilt es als angekommen.

Inkasso fragt mich jetzt ob ich wirklich Einspruch erheben will und bittet mich ebenfalls um eine Begründung, und weist auf erhöhung der Kosten für mich hin.
ich habe Zeit bis Montag mich zu entscheiden den Einspruch zurück zu ziehen oder eine Begründung zu schicken.

Ich bin sehr verunsichert. habe ich rechtlich eine Chance?
ich habe mit Herrn G. Kontakt aufgenommen und bitte ihn die Rechnung zu begleichen. aber wenn ich mich darauf nicht verlassen kann…
oder er nur einen Teil zahlt. fällt es zurück auf mich?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Mühe!
Anne-Kathrin Brönner
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Darf ich Sie fragen:

Haben Sie denn Herrn G aufgefordert, die Rückstände auszugleichen?

Was sagt er denn dazu?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl,


 


Danke für die schnelle Bearbeitung!


Ich habe ihn seit der ersten Mahnung schriflich und telefonisch gebeten die Rückstände zu begleichen.
auch jetzt die letzten Tage hat er mir versichert die Amtsgerichtsforderung zu begleichen. seit dem erreiche ich ihn nicht mehr...
Ansich haben wir ein gutes freundschaftliches Verhältnis nur weis ich leider das er nicht sehr zuverlässig ist. Doch meine ausdrückliche bitte das gemeinsam zu klären bevor es 'ausartet' hat er schon ernst genommen und schien gewillt diese Überweisung mit mir gemeinsam telefonisch abzuwickeln.
ich versuche heute weiter. ihn zu erreichen und gemeinsam zu erledigen.
ich bin leider gerade in Österreich und kann alles nur telefonisch versuchen. mein nächstes Problem ist das ich Anfang März nach Australien fliege und die Angelegenheit vorher über den Tisch haben möchte.

soweit die lage,


mit freundlichen Grüßen


Anne-Kathrin Brönner

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

So wie Sie mir den Sachverhalt schildern haben Sie rechtlich leider nur geringe Chancen.

Da die Vertragsübernahme gescheitert ist sind Sie weiterhin Vertragspartner des Telefonanbieters und haften vollumfänglich für die entstandenen Kosten. Da die Leistung monatlich wiederkehrend fällig ist müssen Sie auch nicht gesondert durch den Anbieter angemahnt werden.

Sie sollten daher den Einspruch zurücknehmen und mit dem Inkassobüro eine Zahlung vereinbaren.

Natürlich haben Sie einen Ausgleichsanspruch gegen Herrn G.

Soweit dieser Auf Ihre Aufforderungen nicht reagiert sollten Sie Ihrerseits ein Mahnverfahren einleiten.


Das Mahnverfahren können Sie sehr leicht selbst einleiten über die Internetseite www.online-Mahnantrag.de

Die Seite ist mit guten Hilfestellungen versehen, so dass Sie den Mahnbescheidsantrag leicht ausfüllen können.

Den Mahnbescheidsantrag drucken Sie dann aus, unterzeichnen ihn und senden ihn an das im Bescheid genannte Gericht.

Das Mahngericht wird dann den Mahnbescheid erlassen und Herrn G zustellen.

Danach werden Sie Post vom Mahngericht erhalten mit einem Vordruck für den Vollstreckungsbescheid. Füllen Sie diesen aus unterzeichnen Sie diesen und senden Sie diesen wieder an das Mahngericht zurück.

Das Mahngericht wird dann einen Vollstreckungsbescheid erlassen.

Zwei Wochen nach Zustellung des Bescheides wird dieser Rechtskräftig und Sie können einen Gerichtsvollziehermit der Eintreibung der Rückstände bei Herrn G beauftragen.


Da Herr G sich als unzuverlässig erwiesen hat, sollten Sie den Vertrag schnellstmöglich durch Kündigung beenden.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrter Herr Schiessl,


 


ein paar Fragen habe ich noch.
in wie weit kann man mit dem Inkassobüro eine Zahlung vereinbaren? und geschieht das auch schriftlich oder telefonisch?


 


Fallen für mich kosten an wenn ich ein Mahn- und Inkassoverfahren gegen Herrn G. einleite?

vielen Dank,
Anne-Kathrin Brönner

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Sie können mit dem Büro eine Ratenzahlung vereinbaren.

Aus Gründen der Beweisbearkeit sollten Sie dies in jedem Falle schriftlich machen.

Die Kosten für das Mahnverfahren richten sich nach dem Streitwert. Wenn ich von einem Streitwert von bis zu 900 EUR ausgehe liegen die Gebühren bei 23 EUR.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Verbraucherrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.