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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt und Diplom-Verwaltungswirt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 3449
Erfahrung:  Langjährige tätig im Verbraucherrecht.
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Habe am 16.11.12 eine" Masterkarte ohne schufa" bestellt.Einige

Kundenfrage

Habe am 16.11.12 eine" Masterkarte ohne schufa" bestellt.Einige Tage säter kam eine Nachnahme über 59,90 ,die ich aber aber aus Zeitgründen nicht abhohlen konnte. Ich habe auch nich wirklich mitbekommen das es sich um eine Vermittlung handelt bei der die Wahre über Nachnahme abgewickelt wird.Ich habe dann eine Zahlungserin- nerung im Januar bekommen.Darauf hin habe ich der Fa.Platinum Services GMBH eine Mail geschrieben,das ich an der Ware nicht mehr interessiert bin und sie mir bitte keine mail mehr zuschicken sollen.Eventuell angefallene Kosten bitte ich sie an meiner Heimatadresse zu schicken.Leider wurde mein anliegen ignoriert und ich habe jetzt eine Mahnungsmail über 74,90 bekommen mit den zusatz das eventuell ein bekanntes Inkassobüro eingeschalltet wird.Meine Frage:Wie reagiere ich jetzt und muß ich diesen Betrag bezahlen obwohl ich im endeffekt die Ware nicht besitze?? MIT FREUNDLICHEN GRUß XXX (Name von Moderation entfernt)

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 4 Jahren.


Sehr geehrter Fragesteller!

Grundsätzlich gilt, dass Sie eine Ware bezahlen müssen, wenn Sie diese bestellt haben. Dies gilt aber nur, wenn es einen wirksamen Vertrag über die Lieferung der Karte gibt.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, sich von dem Vertrag zu lösen.

Da der Vertrag über das Internet abgeschlossen worden ist, liegt ein sogenannter Fernabsatzvertrag vor, falls Sie den Vertrag als Verbraucher also z.B. nicht für Ihr Geschäft abgeschlossen haben. Einen solchen Vertrag können Verbraucher ohne Angabe von Gründen widerrufen gemäß §§ 312d, 355 BGB.

Die Widerrufsfrist beträgt 2 Wochen und beginnt erst zu laufen, wenn Sie über das Widerrufsrecht in Textform (z.B. E-Mail, Fax, Brief) hingewiesen worden sind.
Bei einem Kaufvertrag beginnt die Frist frühestens nach Erhalt der Ware. Dies dürfte auf Ihren Sachverhalt zutreffen, da Sie die Ware noch nicht haben.

 

Den Widerruf haben Sie bereits per E-Mail ausgesprochen. Sie könnten rein vorsorglich nochmal per Einschreiben/Rückschein widerrufen, um einen Nachweis des Widerrufszuganges zu haben.

Sie können den Vertrag zudem anfechten, wenn Sie z.B. getäuscht worden sind. Ihrer Schilderung nach könnte hier eine Irreführung vorliegen, da bei der Bestellung der Karte nicht zu entnehmen war, dass es sich um eine Vermittlung handelt.

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