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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26388
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich beziehe seit mehreren Jahren eine Abo-Monatsfahrkarte. Weil

Kundenfrage

Ich beziehe seit mehreren Jahren eine Abo-Monatsfahrkarte.
Weil ich im Januar nicht nicht den ganzen Betrag überwiesen habe, da der Preis sich erhöht hat habe ich heute die zweit-Mahnung erhalten, ohne davor eine Zahlungserrinnerung bekommen zu haben.
Mir wurden 20€ Mahngebühren berechnet.
Wie kann ich dagegen vorgehen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Haben Sie denn keine Mitteilung über die Preiserhöhung oder eine Rechnung erhalten?

Wie werden die 20 EUR Mahngebühr genau bezeichnet?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Nein,ich habe keine Mitteilung bekommen.Nur als Mahngebühren.

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre freundliche Ergänzung.

Grundsätzlich dürfen Mahngebühren nur dann erhoben werden, wenn Sie mit der Zahlung in Verzug sind.

In Verzug geraten Sie wenn Ihnen nach § 286 BGB entweder eine Zahlungsfrist gesetzt wird oder festgelegt wird dass Sie die geschuldete Leistung monatlich begleichen müssen.

Wenn Sie also Ihre monatliche Abogebühr überhaupt nicht gezahlt hätten, dann wären Sie in Verzug und müssten als Verzugsschaden auch Zinsen und Kosten des Mahnschreibens bezahlen.

In Ihrem Falle hatten Sie jedoch die monatliche Gebühr bezahlt lediglich die Erhöhung wurde nicht beglichen.

Nun setzt ein Verzug und somit die Erstattung der Mahnkosten auch ein Verschulden voraus.

Ein Verschulden liegt jedoch nicht vor, wenn Sie die Preiserhöhung nicht kannten und Ihnen diese auch nicht mitgeteilt wurde.

In diesem Falle müssten Sie die Mahngebühren nicht bezahlen.

Im Übrigen sind die Mahngeühren für ein Mahnschreiben auch überhöht.

Für ein einfaches Mahnschreiben billigt die Rechtsprechung allenfalls Kosten von 5 EUR zu.

Sie sollten also den Gegner anschreiben und darauf hinweisen, dass Sie mangels unverschuldeter Unkenntnis nicht in Verzug waren und somit auch keine Verzugskosten zu tragen haben.

Weisen Sie weiter auch darauf hin, dass allenfalls 5 EUR Mahngebühren für ein Mahnschreiben gerechtfertigt sind.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich positiv zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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