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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
33130353
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RAScholz ist jetzt online.

Hallo,Ich habe einen Brief von der Firma xxxxx

Kundenfrage

Hallo, Ich habe einen Brief von der Firmaxxxxxx erhalten das ich eine Zeitschrift bestellt habe, meine Kontodaten sind der Firma ebenfalls bekannt. Wie komme ich aus diesen abzockvertrag wieder raus

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie den eine solche Bestellung überhaupt aufgegeben?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Nein, Ich wurde von angerufen das ich bei einen gewinnspiel was ich schwchsinniger weise auf facebook gespielt habe gewinner bin, daraufhin hab ich leider meine daten preisgegeben.


gesten kam das schreiben das ich für 2 jahre die hörzu bestellt habe und ein Reisegutschein dazubekommen wo natürlich ei haufen zusazkosten entstehen. Im internet hab ich herausgefunden das ich kein einzelfall bin.


 


Was kann man tun?


 


Werden die entstandenen Kosten ggf. erstattet? Rechtschutzversicherung?

Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

machen sie jetzt folgendes:

Sie nehmen schriftlich gegen das Schreiben Stellung. Erklären sie hierin, dass Sie

1. keinen Vertrag und auch kein Abo abgeschlossen haben,

2. dass Sie hilfsweise ein Vertragsangebot wegen arglistiger Täuschung und wegen Irrtums anfechten und schon deshalb auch kein Vertrag zustande gekommen ist,

3. schreiben Sie, dass Sie ein Vertragsangebot nach §§ 355, 312d BGB widerrufen und die Widerrufsfrist nicht abgelaufen sei, weil Sie nicht über Ihr Widerrufsrecht belehrt worden sind,

4. erklären Sie noch die sofortige Kündigung jedes in Betracht kommenden Vertragsverhältnisses,

5. zahlen Sie nichts.

Wenn Sie schriftlich und aus Beweisgründen per Einschreiben mit Rückschein ein Schreiben mit diesen vier Punkten an den Anspruchssteller versenden, haben Sie alles getan, was einem unbegründeten Anspruch vorgerichtlich entgegengehalten werden muss.

Für den Vertragsschluss ist der Anspruchsteller beweispflichtig. Er muss im Streitfalle nachweisen, dass Sie den Vertrag übers Telefon geschlossen haben. Darüber hinaus muss er beweisen, dass Sie ordnungsgemäß über das Widerrufsrecht belehrt worden sind. Im Übrigen muss für Sie klar ersichtlich gewesen sein, dass Sie einen entgeltlichen Vertrags abschließen.

Im Übrigen sollten Sie dann, wenn Ihnen ein gerichtlicher Mahnbescheid oder aber eine Klage zugesandt wird, einen Anwalt einschalten, der Unterlagen sichten kann. Im Falle der Zustellung eines Mahnbescheides beachten Sie bitte, dass die Vollstreckung erfolgen kann, wenn Sie nicht innerhalb von zwei Wochen Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen.

Bei Unklarheiten fragen Sie nach.