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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Verbraucherrecht
Zufriedene Kunden: 26190
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo Ich habe 2 Eintrittskarten bei Borussia Mönchengladbach

Kundenfrage

Hallo Ich habe 2 Eintrittskarten bei Borussia Mönchengladbach gekauft ,und habe gesehen das ich an diesem Tag nicht kann.Nun hatte ich diese bei Ebay hinein gesetzt.Am Samstag den. 14.12 bekam ich ein Schreiben von Borussia wo drin stand das ich eine Vertragsstrafe von 250€ zahlen muss.Ich habe die Karten wieder raus genommen.Ich sollte auch am 14.12 schon das Geld überwiesen haben.Ich habe Ihnen eine E-Mail geschickt aber die gehen von der Strafe nicht weg.Ist das legitim was die machen ?? MFG xxxxxxx

Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Verbraucherrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage:

Darf ich Sie fragen:

Wurde in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine solche Vertragsstrafe vereinbart?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

7. Weitergabe der Tickets


Zur Vermeidung von Gewalttätigkeiten und Straftaten im Zusammenhang mit dem Stadionbesuch, zur


Durchsetzung von Stadionverboten, zur Unterbindung des Weiterverkaufs von Tickets zu überhöhten


Preisen und zur Trennung von Anhängern der aufeinander treffenden Mannschaften während eines


Fußballspiels liegt es im Interesse des Clubs und der Sicherheit der Zuschauer, die Weitergabe von


Tickets einzuschränken. Der Verkauf der Tickets erfolgt daher ausschließlich zur privaten Nutzung.


Dem Ticketinhaber ist es insbesondere untersagt,


a) Tickets bei Internetauktionshäusern zum Verkauf anzubieten;


b) Tickets ohne ausdrückliche vorherige schriftliche Zustimmung durch den Club gewerblich


und/oder kommerziell zu veräußern;


c) im Rahmen einer privaten Weitergabe die Tickets zu einem höheren Preis als den, der auf


den Tickets angegeben ist, zu veräußern;


d) Tickets an Personen weiterzugeben, die aus Sicherheitsgründen vom Besuch von


Fußballspielen ausgeschlossen wurden;


e) Tickets an Anhänger von Gast-Vereinen weiterzugeben;


f) Tickets ohne ausdrückliche vorherige schriftliche Zustimmung durch den Club zu


Zwecken der Werbung, der Vermarktung, als Bonus, Werbegeschenk, Gewinn oder als


Teil eines nicht autorisierten Hospitality- oder Reisepakets weiterzugeben oder zu


verwenden.


Auf Verlangen des Clubs ist der Kunde im Falle einer Weitergabe des Tickets dazu verpflichtet, Name,


Anschrift und Geburtsdatum des neuen Ticketbesitzers mitzuteilen. Wird ein Ticket für die


vorgenannten unzulässigen Zwecke verwendet oder verstößt der Ticketinhaber in sonstiger Weise


gegen diese ATGB, so wird das Ticket ungültig. Der Club ist in diesem Fall berechtigt, das Ticket -


auch elektronisch - zu sperren und dem Besitzer des Tickets entschädigungslos den Zutritt zum


Stadion zu verweigern bzw. ihn des Stadions zu verweisen. Für jeden Verstoß gegen die


vorgenannten Untersagungen kann der Club von dem Kunden zudem die Zahlung einer


Vertragsstrafe in Höhe von bis zu 2.500 Euro verlangen. Weitergehende Schadensersatzansprüche


bleiben hiervon unberührt. Zudem behält sich der Club das Recht vor, Personen, die gegen diese


Untersagungen verstoßen, in Zukunft vom Ticketerwerb auszuschließen, gegen sie ein Stadionverbot


auszusprechen und/oder weitere zivil- und/oder strafrechtliche Maßnahmen einzuleiten.


 


Das sind die AGB ich habe aber mal nach recherchiert und habe folgenden LiNK von Bundesgerichtshof gefunden:http://www.forium.de/redaktion/bundegerichthof-hat-entschieden-privater-weiterverkauf-von-eintrittskarten-zulaessig/


 


MFG


Rene Gönnert

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Ergänzung.

Nach § 7a der AGB war es Ihnen untersagt, die Tickets auf einer Internetplattform anzubieten. Der Verstoß gegen diese AGB hat die geltend gemachte Vertragsstrafe zur Folge.

Wenn nun der Verein eine Strafe von 250 EUR von Ihnen fordert, so ist dies leider legitim, wenn Sie die Möglichkeit hatten bei Kauf der Karten von den AGB Kenntnis zu nehmen.

Der Bundesgerichtshof hat die Wirksamkeit der AGB überprüft und fand dabei keinerlei Beanstandung, da die Interessen des Vereins für eine solche Vertragsstrafe berechtigt sind (Es sollten Störungen, Umgehung von Stadiumverboten, Einnisten in andere Fanblocks, usw. verhindert werden.

Wenn also der Verein nicht im Kulanzweg auf die Strafzahlung verzichtet, so sollten Sie diese Zahlung zur Vermeidung einer Klage bezahlen.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch weitere Fragen?

Wenn nein, so möchte ich Sie höflich bitten, mich zu bewerten und dadurch meine Arbeit zu honorieren


Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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